Die "Final Destination" Reihe ist das beste Beispiel dafür, wie sehr man ein Horror Franchise zu Tode reiten kann.
Die Nachfolger des originellen und guten ersten Teil bauen nach und nach mehr ab, bis man ein bodenloses Kellerniveau erreicht hat.
"Final Destination 4" ist ein lieblos runtergerattertertes Machwerk und stellt zeitgleich den Tiefpunkt der Reihe dar.
Die Kills sind nicht inovativ, denn dafür sind sie einfach zu kreativlos gestaltet.
Klar, hier und da wird es mal gory, aber einen vom Hocker reißen tut es nicht.
Mitgefühl für die protagonisten kam bei mir zu keiner Zeit auf, was warscheinlich an den 08/15 zusammengeschusterten Charakteren lag.
All das ist schon sehr ärgerlich, dazu kommt aber noch, dass der Film es nicht schafft, sowas wie Spannung aufzubauen.
Wie gesagt, knapp 80 Minuten lang verläuft hier alles nach Schema F.
Ich für meinen Teil habe mich aufs äußerste gelangweilt und werde mir mit sicherheit keinen weiteren Schund dieser Reihe geben. 2/10