... begann für den Maler Wilhelm Eggert und seine Frau Dora Kuster ein Abenteuer, das die Eheleute auf 12000 m Filmmaterial bannten. Aus den schönsten Bildern entstand ein knapp 90-minütiger Expeditionsfilm unter dem Titel "Safari / Negresco Schimpansi", in dem der geheimnisvolle, den Europäern damals nahezu unbekannte Kontinent in seiner ganzen unberührten Wildheit und Schönheit eingefangen wurde. Von Algier aus machte man sich mit nur zwei Lastkraftwagen und wenigen Helfern auf den Weg, Afrika durch die Sahara und Teile der afrikanischen Westküste (Nigeria und Kamerun) bis in den Kongo und nach Kenia zu durchqueren. Als das Team im Jahre 1935 Mombasa erreichte, hatte man abertausende Kilometer hinter sich gebracht.
Aus dem Inhalt:
Im Auto durch die Sahara - Der Glutwind Samum - In der Hauptstadt Nigerias - Kannibalismus im Äquatorial-Afrika - Tänze als Symbole für Geisterbeschwörung und Erotik - Bei den Lippennegern - Begegnungen mit Giraffen, Straußen, Antilopen, Leoparden und Hyänen - Vier Monate unter Pygmäen - Affenjagd - Der König Missa von Mangbettu und seine 1500 Frauen, der größte Harem der Welt - Mode und Schönheitspflege im schwarzen Erdteil - Ein afrikanisches Hoftheater - Bei den wilden Massai
Unter Verwendung von Filmmaterial, das aus dem Besitz der Familie Dora Kusters stammte, wurde die Doku (auf Initiative des Schweizerischen Filmarchivs) durch reto.ch in Ecublens in Zusammenarbeit mit der Egli Film AG in Zürich restauriert und gelangte im August 2009 beim 62. Internationalen Filmfestival in Locarno zur Wiederaufführung.