Review

East meets West - Jackie Chan und Owen Wilson in einer klasse Actionkomödie.

Story:
Die Verbotene Stadt in China 1881 - Chon Wang (Jackie Chan) ist Mitglied der kaiserlichen Garde und gehorcht bedingungslos den Befehlen von Prinzessin Pei Pei (Lucy Liu). Als diese nach Amerika entführt wird und ein hohes Lösegeld für ihre Freilassung gezahlt werden soll, reist er mit 3 anderen Leibwächtern nach Amerika, um sie zu befreien. Im Zug trifft er auf den etwas einfältigen Gauner Roy O'Bennon (Owen Wilson), der mit seiner Bande gerade das Gold aus dem Zug klauen will. Das klappt leider nicht so, wie er es sich vorstellt und Roy wird von seiner Gang alleine zurückgelassen. Eingebuddelt zeigt er Wang den Weg nach Carson City, der aber erst über einige Umwege dorthin gelangt. Nach einigen Meinungsverschiedenheiten raufen sich die beiden zusammen und wollen die Prinzessin gemeinsam befreien.

"Shang-High Noon" bietet die gewohnte Jackie Chan-Kost, dieses Mal im Westernsetting. Action und Komik sind wie üblich gut gemischt, wobei die Action natürlich nicht allzu derbe ausfällt, schließlich erhielt der Film ja ein PG13-Rating. Was aber nicht heißen soll, dass es nicht ordentlich zur Sache geht. Schießereien und Kloppereien (wie immer brilliant choreographiert und von Chan selbst ausgeführt) halten sich in etwa die Waage und zwischendurch gibt's immer wieder gute Gags, damit es nicht langweilig wird.

Über Jackie Chan braucht man eigentlich nicht groß Worte zu verlieren, er spielt wie so ift den großherzigen Beschützer, der eher unfreiwillig in Schwierigkeiten gerät. Auch Owen Wilson kann als Gangster überzeugen, der dann nach und nach von Chan auf die gute Seite gezogen wird. Eine kleine Rolle bekommt auch Lucy Liu, die aber hier nicht wirklich zeigen kann, was sie draufhat. Die Musikalische Untermalung ist ebenfalls gelungen, es gibt neben typischer Westernmusik auch einige Rocksongs zu hören, die passend ausgewählt wurden.

Auf CGI-Spielereien wurde ziemlich komplett verzichtet, die verrückten Stunts sind wie immer handgemacht, so wie man das von Jackie gewohnt ist. Am Ende gibt's dann noch die üblichen Outtakes zu sehen, die aber hier eher knapp ausgefallen sind.

Fazit: Ein weiterer überzeugender US-Film von Jackie Chan, dem mit Owen Wilson ein genauso guter Partner an die Seite gestellt wurde wie Chris Tucker. Alle Fans des Chinesen dürfen gerne zuschlagen.

10 von 10 Punkten

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