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China Ende des 19. Jahrhunderts: im Auftrag der Kaiserin soll der Krieger Chon Wang nach Amerika reisen, um die Prinzessin Pei Pei zu retten. Der böse Lo Fung hat sie nach Amerika entführt und verlangt nun Lösegeld. Kaum angekommen, trifft Chon Wang den Cowboy Roy O'Bannon. Anfangs ein ungleiches Duo, bestehen die beiden gemeinsam viele Abenteuer, um die Prinzessin zu retten.

Was bei Rush Hour schon gut funktioniert hat, geht auch bei Shanghai-Noon nicht schief. Östlicher Krieger trifft auf westliche Großschnorre und so entwickelt sich ein Buddy Movie im East meets West Stil, das durchaus seine sympathischen Seiten hat. Jackie Chan und Owen Wilson albern sich durch die Geschichte des wilden Westen, anfangs nicht gerade voneinander angetan, müssen sie sich im Laufe des Films miteinander arrangieren, um die in die USA geflüchtete Prinzessin Pei Pei aus der Hand finsterer Schurken zu befreien.
Im Zuge der Story werden dann auch genüßlich alle Arten von Wild West Klischees durch den Kakao gezogen und zumindest Kung Fu Kämpfe gegen Indianer hat man seit David Carradines gleichnamiger Serie eher selten gesehen. O`Bannon gesellt sich als Bandit mit dem guten Herzen dazu und schon hat man ein dynamisches Duo beisammen, das zusammen mit einigen Einrichtungsgegenständen den Bösen Mores lehrt. Chan spielt den Mann mit dem Kleid durchaus amüsant und schon haben wir eine spaßige Culture Clash Parodie, die durch gut aufgelegte Schauspieler auch dem Zuschauer Spaß macht.
Shanghai-Noon punktet dabei nicht nur durch die Darsteller, sondern auch durch die liebevolle Ausstattung, die nicht umsonst auch einen weiteren Film nach sich zog. Der Humor der sich durch die Handlung zieht, macht die Sache auch für nicht Western Freunde zum einträglichen Vergnügen und für Chan Fans ist der okzidentalische Ausflug in US Gefilde sowieso ein Pflichtprogramm.
7/10

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