4
Dass der Regisseur Jahre zuvor auch das Skript zu HIGHLANDER geschrieben hat, das merkt man an allen Ecken und Enden, denn es wird hier vieles noch einmal verwurstet - nur mit (gefallenen) Engeln anstelle von Unsterblichen. Elemente aus TERMINATOR kommen auch noch hinzu. Und weil es sich um einen Film aus den 90ern handelt, muss es natürlich auch so eine Art Roadmovie sein mit ganz viel Pulp. Da passt es auch, dass Kultdarsteller Christopher Walken mitmischt und wieder einmal den exzentrischen Bösewicht zum Besten gibt bzw. diesmal leider beinahe schon die Karikatur eines solchen. Die Abtrünnigen aus dem Himmelsreich laufen selbstverständlich rum wie kaputte Penner oder Gangster. GOD'S ARMY ist also wie ein wüster Mix aus vielen anderen, besseren Werken, die man sich lieber stattdessen anschauen sollte. Schießereien auf der Erde ersetzen auch keinen Krieg im Jenseits.
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"God`s Army" basiert auf einer hervorragenden Idee deren Originalität noch heute ihresgleichen sucht! Mit Christopher Walken in der Hauptrolle ist außerdem schon mal ein Top-Schauspieler mit von der Partie, aber auch z.B. Viggo Mortensen (Aragorn in "Der Herr der Ringe") als Lucifer spielt absolut überzeugend. Schade nur, das der Film recht kurz geraten ist. Meiner Ansicht nach hätte dem Film der Ausbau zum 2 1/2 Stunden-Epos gut getan. Die Handlung schreitet mir nämlich teilweise zu schnell voran, obwohl ich nun wirklich kein Fan von stundenlangen Langweiler-Filmen bin. Trotzdem ein super Film, aus der Grundidee hätte man jedoch mehr machen können. 9 von 10 Punkten.
8
Technisch wie inhaltlich herausragender Horrorfilm, der natürlich nicht zuletzt durch den "Walken-Bonus" gewinnt: Der Mann in der Hauptrolle ist die halbe Miete! Auch in den Nebenrollen ist "God's Army" exzellent besetzt und überzeugt weiterhin durch die konsequent spannende Okkult-Story, die endlich mal wieder frischen Wind ins Genre bringt. Da braucht's nichtmal viel Blut, obwohl es auch hier nicht gerade zimperlich zur Sache geht. Fazit: Horror der Oberklasse.
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Story: Erzengel Gabriel und ein paar andere Engel fühlten sich herabgesetzt, als Gott den Menschen eine Seele schenkte. Gabriel will einen Krieg im Himmel anzetteln. Dazu braucht er die Seele eines Soldaten. Doch ein guter Engel schafft es noch vor Gabriel, die Seele zu stehlen. Er haucht sie in ein kleines Mädchen ein. Doch Gabriel ist auf der Suche nach der Seele und geht dabei über Leichen. Kritik: Die Story ist sehr gut ausgedacht und auch sehr gut umgesetzt. Die Atmosphäre ist einfach nur genial und beunruhigend. Christopher Walken spielt, meiner Meinung nach, hier seine beste Rolle. Dank ihm hat der Film auch sehr viel schwarzen Humor zu bieten. Aber auch die anderen Schauspieler überzeugen und spielen sehr gut. Auf Effekte verzichtet der Film weitgehend. Splattereffekte hat der Film auch nicht zu bieten,aber die wären hier auch fehl am Platz (da und da gibt es aber auch mal etwas Blut zu sehen). Fazit: Sehr spannender und düsterer Horrorstreifen.
8
Die Story ist mal was ganz neues und ziemlich interessant. Das mythische Flair zieht einen in seinen Bann. Obwohl Gabriel (Christopher Walken) meiner Meinung nach eher tuntig als böse aussieht. Gore bekommt man ab und zu aber nicht in Mengen. Das hätte diesem auf der Story basierendem Film nicht gut getan. FSK 18 halt ich aber für gerechtfertigt. Rundum ein spannender Fantasy Thriller der auf ganzer Linie überzeugt und zu fesseln weiss. 8/10 (wegen gelegentlichen,aber nicht häufig vorkommenden Slowdowns)
8
Im Himmel herrscht Krieg und auf der Erde wird der Kampf der Engel ausgetragen.....!! Was sich wie eine Gute-Nacht-Geschichte anhört, ist eigentlich einer der besten Fantasy-Okkult-Filme die es überhaupt gibt. Schon das überaus interessante Thema, das wirklich origenell daherkommt, kann begeistern. Die Schauspieler machen allesamt ihre Sache wunderbar, vor allem Elias Koteas, der den abgehalfterten Gläubigen spielt, der nun als Polizist versucht, die unheimlichen Vorfälle aufzuklären und, natürlich Christopher Walken als Erzengel Gabriel begeistern. Der ganze Film besticht durch die Einfachheit seiner Bilder. Gregory Widen verzichtet fast völlig auf Effekthascherei und fängt so eine mysteriös-unheimliche Atmosphäre ein, die den ganzen Film über anhält. Alles in allem ist "God's Army" ein wirklich guter Film, den man gesehen haben sollte.