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Ich erinnere mich mit Schaudern daran zurück, dass man mich als kleinen Fratz dazu genötigt hat, diesen schmalzigen Familienfilm im Kino zu sehen. Schon damals als Kind fand ich die vor Kitsch nur so triefende, ständig mit erhobenem Zeigefinger belehrende Geschichte über einen gezähmten kleinen Rebellen und seine wundersame Freundschaft zu einem ebenfalls gezähmten Raubtier vollkommen uncool und ziemlich unerträglich. Allein das aufgesetzte Ende mit der Walattrappe aus Gummi, die stellvertretend für das echte Tier in den Ozean plumpst... einfach nur grauenhaft. Die penetrante Tierschutzbotschaft, die der altbackenen, mit Klischees überladenen Story so etwas wie eine Existenzberechtigung verleihen soll, ist der absolute Hohn, wenn man das traurige Schicksal des Killerwals Keiko im Vergleich dazu betrachtet. So weit können Film und Realität auseinander liegen. So verlogen kann Hollywood sein.

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Wieso kriegen Familienfilme hier eigentlich immer eine so niedrige Wertung? Der Film ist ein toller Film für die ganze Familie, mit einem Schuss Drama. Allerdings muss man sagen, dass es ein typischer Hollywoodstreifen ist, besondere Überraschungen darf man nicht erwarten, nur seichte Popkornkost. Für Familien mit kleineren Kindern trotzdem uneingeschränkt empfehlenswert! 8/10 Punkten für das rührseelige Finale.

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