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Es ist Halloween. Stan Helsing arbeitet in einer Videothek, spezialisiert auf Horror- und Pornofilme. Nach Dienst soll er der Mutter des pubertären Geschäftsinhabers ein paar Filme vorbeibringen. Da er eigentlich auf eine Halloween-Party mit seiner Ex-Freundin Nadine, seinem Freund Eddy und dessen frisch "aufgerissene" Freundin Mia, Ex-Stripperin und Teilzeitprostituierte, gehen wollte, müssen sie in Superman-, Indianerinnen-, Piraten-CowboyOutfits einen Umweg machen. Dann geht alles schief. Ein Hund wird totgefahren, ausgebrochene Nonnen-Mörder zuerst mitgenommen, dann vom Wagen gestoßen, indianische Hippie-Tankwarte stehlen ihr Geld und Benzin, Chuckie zeigt ihnen einen hölzernen Po und sie landen in einer verfluchten Stadt, wo Freddy Krueger, Pinhead, Jason, Leatherface und andere lauern, um endlich den Nachfahren des berühmten Van Helsing, eben Stan Helsing, kalt zu machen.
Die .....Movie Reihe zeichnet sich ja meist durch flache Zoten und Klamauk auf Pennäler Niveau aus und ist unter fünf Promille meist kaum genießbar. Mega Monster Movie schlägt zwar in die gleiche Kerbe, aber doch erträglicher als diese Disaster oder Superhero Movies. Die Gags sind alle keine Brüller versprühen aber zumindest einen gewissen Charme, wenn all die traditionellen Horrorhelden durch den Kakao gezogen werden.
Tiefgang oder eine intelligente Story wird hier ja hoffentlich niemand ernsthaft erwarten, das ganze spielt sich wie gehabt als mehr oder weniger zusammenhängende Sketch Parade, dafür aber mit einigen lichten Momenten. Platz für den gefürchteten Fäkal- und Fickhumor ist aber immer noch reichlich und vor allem das Karaokefinale ist aber immer noch gegeben und viele Gags sind auch einfach nur doof.
Immerhin fand ich die Darsteller recht gut für so einen billigen Parodiestreifen, Stan Helsing (Oh Gott dieser Name) gewinnt jeden Ashton Kutcher Lookalike Wettbewerb und sogar der alte Spaßhaudegen Leslie Nielsen trägt schmerzbefreit einen Frauenfummel (leider einer seiner letzten Rollen). Auch die Monster sind ganz ok Pinhead läuft hier zwar mit Dartpfeilen und Spritzen stattt Nadeln im Kopf rum, Jason und Michael benehmen sich wie Sonderschüler im Museum of Modern Arts (soll jetzt keine Beleidigung sein) das paßt schon soweit.
So albert man sich quer durchs Horrorgenre und jeder Zuschauer darf mitzählen wieviele parodierte Film man erkennt hat, was eh immer das witzigste bei den ....Movie Hobeln ist. Von Horror ist erwartungsgemäß keine Spur, hier soll der Humor Trumpf sein. Kein Highlight im ZAZ Stil, aber so übel wie viele andere fand ich das Ding gar nicht.
5/10

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