Florentines NINJA ist ein kleinwenig besser als der olle NINJA ASSASSIN des gleichen Jahres. Das war's dann aber auch schon. Prinzipiell gibt es bei dem nach Schema F abgespulten Film absolut keine Überraschungen. Ganz im Gegenteil. In der ersten halben Stunde wird eins groß geschrieben, nämlich Langeweile. In New York angekommen, gibt's dann mal wenigstens ein bißchen Action, die sich allerdings wieder nur auf maximal zwei gute Szenen beschränkt. Einzig die aus dem Trailer bekannte U-Bahn-Sequenz als auch der Kampf im Hauptquartier des Rings wissen zu überzeugen und auch nur in diesen beiden Sequenzen kann Adkins ansatzweise zeigen, was er drauf hat.
Alles andere ist relativ hohles Rumgebolze, ohne daß auch nur eine Choreographie erkennbar, geschweige denn erlebbar gemacht würde.
Weiterere Minuspunkte sind der Bösewicht, der mit seiner schlacksigen Art eher für Gelächter denn für Spannung sorgt und der - mal wieder - doofe Einsatz des CGI-Blutes. Außerdem nerven die komischen Bösewichte, die sie wohl irgendwo in Osteuropa gecastet haben auch noch mit ihrer dummen und plumpen Art und Weise.
Nein, das war wieder mal nichts, zumindest nichts Gutes.
4/10