Der junge Polizist Tonani (Ray Lovelock) wird als verdeckter Ermittler in ein Drogenkartell eingeschleust. Seine Vorgesetzten missbilligen zwar den Blutzoll, den sein unbekümmertes Vorgehen fordert, halten aber dennoch an seinem Einsatz fest. Tonani nutzt indes die Gelegenheit, um sich an den Ganoven zu rächen, die einst seine Mutter (Anna Taddei) an den Rollstuhl fesselten…
Eine verworrene Räuberpistole mit allerlei Intrigen, Verfolgungsjagden und Schusswechseln, die trotz unaufhörlicher Knalleffekte und Handlungswendungen furchtbar öde bleibt, weil die mehr oder weniger austauschbaren Situationen, in die Tonani gerät, weder über die Beschaffenheit seiner unterdrückten Wut Auskunft geben können, noch über die Machtlosigkeit des Polizeiapparats. Tatsächlich würde der Zusammenhang zwischen den Racheabsichten eines desillusionierten Individuums und den geheimen Entrümpelungsgelüsten der in ihren Möglichkeiten erschöpften Staatsgewalt ohne die Unterredungen des verdeckten Ermittlers mit seinem Vorgesetzten überhaupt nicht erkennbar werden. Wenn schon sonst nichts, so erbringt der Film damit immerhin den Beleg, dass das Sensationskino – wenn es denn fesseln will – nicht weniger auf eine durchdachte Geschichte angewiesen ist als jede andere Form des Kinos auch.