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Dan Haggerty war „Der Mann in den Bergen“und hieß Grizzly Adams.Seine Freunde und Begleiter waren der Bär Ben,ein Esel,der auf den Namen Nummer 7 hörte,der kauzige Trapper „Mad Jack“und der Indianer Nakuma,der ihm dabei half,die Natur kennenzulernen.
Er lebte in der Wildnis,weil er eines Verbrechens beschuldigt wurde,das er nicht gegangen hatte und lebte fortan auf der Flucht.

Dan Haggerty war für mich der Inbegriff eines urigen Waldmenschen mit seinem Vollbart und der wohlig-warmen Stimme,der sich mit allen Tieren gut verstand und mit der Natur eins wurde.Er lebte in einer kleinen gemütlichen Hütte,in der auch zwischenzeitlich Menschen und kranke Tiere untergebracht wurden.
Zudem waren die wunderbaren Tier-und Landschaftsaufnahmen ein Erlebnis für sich,nachdem man sofort den Drang verspürte,sich selbst in den Wald zu begeben und Abenteuer zu erleben.

Immer wieder verirrten sich Leute in die Wildnis,denen Adams helfen musste,aber auch Wilderer bedrohten sein Reich und vor allem seinen Freund Ben.Dabei wurden Probleme fast immer gewaltfrei bewältigt.Im Prinzip gab es innerhalb der Folgen nicht allzu viel Abwechslung,da die Botschaft doch recht eindeutig war.Im Vordergrund stand der Respekt vor der Natur.Einfache Umsetzung – aber tolle Abenteueratmosphäre.

Unvergessen bleibt auch der Titelsong „Maybe“von Thom Pace,der ein Stück heile Welt einleitete und die Probleme des(kindlichen)Alltags kurzzeitig vergessen ließ.
8 von 10 Punkten

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