Review

Tatiana und ihre Freundinnen Elena und Vera haben ein großartiges Wochenende vor sich: Sie kommen nach Las Vegas, um eine der spektakulären Shows des Magiers Krell Darius zu besuchen. Doch für Tatiana ist Krell nicht nur ein Magier, sondern auch der Schlüssel zu dem Geheimnis, das den Tod ihrer Mutter umgibt. Diese kam vor vielen Jahren um, als sie dem Magier Rudolph Treadwell assistierte. Welche Rolle spielen Darius, Treadwell und Samantha, Darius mysteriöse Assistentin, bei dem Unglück ihrer Mutter? Von Darius erhofft sie sich Antworten. Doch der Trip nach Las Vegas wird nicht nur zu einer Reise in die Vergangenheit, sondern eine todernste Angelegenheit für die drei jungen Frauen.

Nanü, was ist denn hier los? Kein Review bisher, nicht mal eine einzige Bewertung und dabei spielen hier durchaus bekannte und renommierte Leute wie Billy Zane, Robert Davi, Armand Assante, Richard Tyson, Bai Ling oder Andrew Divoff mit, da muß ich ja eine echte Rarität erwischt haben. Trotzdem ist diese Veranstaltung trotz des Titels wenig magisch. Das Problem sind einfach das lahme Script, die verbleibenden Darsteller, die dann leider auch die Hauptrollen übernehmen, und natürlich die bodenlose Frechheit, ein Whodunit aufzuziehen, ohne das ganze sinnvoll aufzulösen und einen Täter aus dem Hut zu ziehen.
Billy Zane gibt hier den Topmagier in Las Vegas, der Besuch von einem Terrortrio mies spielender Freundinnen Besuch bekommt. Dummerweise ist Nachwuchs-Buffy Tatjana die nominelle Heldin des Ganzen, die versucht nachträglich den Tod ihrer Mutter während der Zaubernummer eines anderen Magiers zu untersuchen. Ihre schlechten Freundinnen werden netterweise schnell aus dem Spiel genommen, den ein Killer hat hier die Angewohnheit den klassischen Trick der halbierten Jungfrau wörtlich zu nehmen. Leider vergißt er wohl die gute Tatiana und ihre anderthalb Gesichtausdrücke aus dem Spiel zu nehmen, während diese sich mit den ermittelnden Cops auf die Suche macht und zusammen mit einem genau so mies spielenden Steroid-Cop das Zentrum übernimmt (hm, beide russischer Herkunft, Zufall? Putinkritik? kalter Krieg 2.0?).
Bis auf die geringbluthaltigen halbierten Leichname gibt es aber nur wenig zu sehen. Spannung und Tempo sind Lappalien, die hier keine Beachtung finden. Zu viel wird geredet, ohne meist auch nur ein Fünkchen von Spannung aufzubauen. Auch die gut sortierte Besetzung hilft eben wenig, wenn diese sich zumeist in Nebenrollen verschleißen und sich die meiste Zeit untalentierte Türpfosten gegenseitig unterbieten. Respekt an alle, die den Film bisher ignoriert haben, da kann man ein feines Näschen konstatieren.
3/10

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