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Jim Wynorski, B-Müllmann vom Dienst, schickt eine Horde Terroristen in eine Schule um mal wieder ein DieHard-Szenario zu inszenieren, dass dank der ordentlichen Action besser als der übliche B-Durchschnitt ist.

Die Story ist relativ simpel gestrickt. Wie oben erwähnt klauen eine handvoll Terroristen eine Rakete, nehmen dann in einer Schule Geiseln und drohen, die Rakete auf das nächstgelegene Kernkraftwerk abzuschießen. Der Schüler Lenny nimmt den Kampf gegen die bösen Buben auf.
Die Story ist nichts besonders, aber trotzdem relativ spannend. Das Drehbuch hat einige gute Ideen, z.B. steckt Lenny Kugelschreiber in einen Feuerlöscher und schießt sie einem Terroristen in den Bauch oder lässt einen anderen in eine am bodenliegende Kreissäge rutschen. Das Ganze ist sehr flott und temporeich inszeniert, sodass der Filme durchweg unterhaltsam ist.

Ebenso gut ist die Action. Es wird viel geballert und die Shoot-Outs sind sehr blutig und toll inszeniert. Auch die Verfolgungsjagd am Anfang ist sehr toll gefilmt und, ich muss es sagen, sie ist NICHT geklaut. Dafür klaut Wynorski ein paar Explosionen aus anderen Filmen, was deutlich sichtbar ist.
An der Logik hapert es auch. So knallen die Terroristen einen Polizisten ab, um danach mit einer Panzerfaust auf seinen Polizeiwagen zu schießen. Auch hier sieht man den Klau von Filmmaterial deutlich, warum Wynorski dies hier und auch an anderen Stellen des Films macht, an denen es überhaupt nicht nötig ist, bleibt leider sein Geheimnis.

Die Darsteller bewegen sich auf durchschnittlichem Niveau durch den Plot. Corey Haim macht seine Rolle als Bruce-Willis-Ersatz ordentlich, auch Mellisa Brasselle kommt recht glaubhaft rüber.

Fazit:
Temporeicher B-Actioner, dessen Drehbuch viele gute Ideen hat. Die Action ist ordentlich, der vollkommen unnötige Szenenklau fällt jedoch auf. Trotzdem ist das Ganze recht ansehnlich und spannend, auch wenn die Logik das ein oder andere Mal hakt.
Mit Sicherheit einer von Wynorskis besten Filmen, 6 / 10.

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