Eine ganz eindeutige ,,Stirb langsam"-Kopie kommt auf den Zuschauer mit ,,Demolition High" zu. Ich fand den Film jetzt deshalb recht gut, da der Kampf Terroristen gegen die Guten an einer Schule stattfindet. Und in diesem Fall ist der Einzelkämpfer ein 17-jähriger Schüler(Lenny), der von der Bronx gerade in diese Stadt gezogen ist. So kann er seine in der ,,harten" Bronx gelernten Kampftechniken gleich anwenden.
Mit dem Hauptdarsteller macht sich sofort ein großes Loch in der Logik auf, denn ein 17-jähriger Junge, der noch nie eine Maschinenpistole in der Hand hatte, mäht hier den kompletten Terroristenclan über den Haufen. Das müssen aber schon arg dumme Terroristen sein. Immerhin wurde mit Innovationen nicht gespart. So hat man manchmal das Gefühl, in einem Slashermovie zu sein, denn mal wird einer mit einer Kreissäge entstellt, einer läuft mit ner Axt rum und lauter solche Sachen. Und das mit der Kreissäge ist schon wieder so schön ,,zufällig". Denn zuerst macht Lenny den Boden rutschig und wartet ab. Dann kommt schon einer von den Terroristen und will auf ihn zulaufen, doch er rutscht natürlich aus und steuert genau auf die rotierende Kreissäge zu. Oder in einer Szene verwendet Lenny einen Feuerlöscher, in den er Federhalter mit eingesteckten Federn reinlegte. Als er dann eine Ladung Löschschaum abfeuert, stecken die Stifte im Bauch einer Terroristin. Unlogisch bis zum geht nicht mehr ist der Film allemal, doch dafür äußerst unterhaltsam.
7/10 Punkte