Review

Man muss mit der eindringlichen Härte von Clive Barker Geschichten klarkommen, um DREAD zu mögen.
Schmutzige Abgründe tun sich hier auf. Die Storyline an sich trifft sicherlich nicht den Nerv und Geschmack von Horror-Mainstreamern, die mal schnell nach Bier oder Popcorn greifen. Dumme Sprüche sucht man vergeblich, Teenie-Schauspieler ebenfalls. Die Geschichte ist dreckig pur und emotional wild. Das Gezeigte ist szenenweise so heftig wie das Gesagte. Wenn Gore gezeigt wird, dann ist er erwachsenengerecht und authentisch dargestellt. Die Hauptrolle performen auf einem hohen Level. Einige Schocks drücken einen in den Sessel oder lassen einen hochschnellen. Die Handlung wirkt schmutzig und ist es auch. Ein ständig ungutes Gefühl macht sich beim Zuschauer während der gesamten Laufzeit breit. Man könnte von einem „Barker-Feeling“ sprechen und einem Versprechen, dass die Story unhappy enden muss, weil der Kultautor seine Fans nicht mit rosaroten Brillen nach Hause schicken möchte. Nein, vielmehr schreit es der Film geradezu heraus: Ihr wollt mit Grauen konfrontiert werden – hier ist es! So bleibt eine bittere Pointe zum Schluss, die wie ein abschließendes Extrakt der vergangenen 90 Minuten wirkt. Was mir an der Verfilmung zusagt, ist nicht, dass der Film eine innovative Geschichte hat – hat er nämlich mitnichten! Nein, sehr gut finde ich, dass hier „erwachsener Horror für Erwachsene“ inszeniert wurde.

Fazit:  

He, der Horror- und Terrorfilm ist nicht tot … wenn doch, war er nie lebendiger!

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