Dread ist die Verfilmung von MOLOCH ANGST. Eine Geschichte aus den atemberaubenden Büchern des Blutes. Bei DREAD ist es gelungen, eine sehr dunkle Optik mit einer ziemlich glatten, etwas gelackten Kamera zu mischen. Dabei ist es gelungen nicht zu MTVmäßige, leblose Bilder zu drehen. Die Schauspieler sind gar nicht mal übel. Die Figuren sind zwar ein wenig speziell, aber authentisch. Es handelt sich um Menschen, die nicht dem Durchschnitt entsprechen. Der Film ist spannend und erschreckend. Sein Problem ist, dass er wirklich eine Ansammlung von Außnahmemenschen als Figuren hat. Dadurch fällt es schwer sich mit Figuren zu identifizieren. Barkers Geschichten drehen sich aber meistens um die Überschreitung der Grenzen der Seele. Somit auch um Extreme Menschen. Wenn man sich darauf einlässt, erwartet einen ein psychologisch pilosophischer Horrorschocker.
DREAD ist nicht Jedermanns Sache. Zu ungewöhnlich, zu schwer nachvollziehber ist das Thema. Die Effekte wirken etwas gestelzt. Für Barker Fans ist der Film allerdings ein Genuss. Denn der Regisseur wusste worüber die Geschichte handelt.
Ihm gelang ein düsterer, blutiger, kluger und harter Schocker mit Hirn. Eben Barker. Neben Hellraiser die beste Barker Verfilmung! Gute 8,5 Punkte dafür !