Review

Beim zweiten Teil der Deadtime Stories werden wieder 3 unheimliche Geschichten von George A. Romero in bester Gruftwächtermanier kommentiert.

Auch hier werde ich wieder auf jede Episode einzeln eingehen.

Deadtime Story 1: The Gorge

Gary (Patrick Jordan), Craig (Barret Hackney) und Donna (Liz DuChez) machen einen Ausflug um unterirdische Höhlengänge zu erforschen.

Sie werden jedoch durch ein Erdbeben verschüttet und Gary schwer verletzt.

Rettung ist zunächst nicht in Sicht und auch die mitgebrachten Vorräte gehen schnell zur Neige und so greifen die Beiden zur nächstliegenden Lösung: der Amputation und aufessen von Garys Bein.

Doch der Hunger nagt weiter und so nimmt das Unglück seinen Lauf denn Donnas Psyche tut die Wendung zum Kannibalismus nicht wirklich gut... .


The Gorge ist eigentlich ein guter Einstieg mit einigen schön schnodderigen Splattereffekten (u. a. dem Verzehren von Garys sterblichen Überresten durch seine Freunde), die letzte Minute macht dann noch einen Abstecher ins Genre des Backwoodshorrorfilms / bzw. Slashergenre und auch eine Gummifledermaus verliert in bester Ozzy Osbourne Tradition ihren Kopf.

Fans von Trash mit schön scheußlichem Splatter machen hier nichts falsch.


Deadtime Story 2: On Sabbath Hill

Professor Richard Weaver  (John Romualdi) führt ein guter Leben:
ein sicherer Job an der Universität, eine hübsche Ehefrau, zwei lebhafte Töchter und eine Affäre mit der Studentin Allison Knowles (Amanda Frost).

Bei ihrem nächsten gemeinsamen Schläferstündchen teilt Allison aber mit das sie schwwanger sei was bei Weaver nicht wirklich für Begeisterungsstürme sorgt und eine Abtreibung aus seiner Sicht wohl die beste Lösung wäre.

Allison nimmt dies nicht wirklich gelassen auf und begeht in Weavers Unterricht vor versammelter Klasse Selbstmord.

Der Professor versucht das Ganze möglichst schnell hinter sich zu lassen wird aber schon bald von merkwürdigen Visionen heimgesucht... .


Die 2. Deadtime Story ist die klasssiche Geistergeschichte über Rache aus dem Jenseits und hat ebenfalls (besonders im Finale) einige blutige Effekte.

Die Handlung konzentriert sich aber mehr auf Weavers Charakter und ist gut inszeniert.


Deadtime Story 3: Dust

George (John Shepard) arbeitet als Wachmann im Ellerton Research Laboratory und eines Nachts zeigt ihm der Forscher Alex Flesch (Sam Redford) eine Probe Marsstaub die im Auftrag der Regierung untersucht werden soll.

Alex ist durch bisherige Tests davon überzeugt das der Staub schwere Krankheiten heilen kann will aber mit Versuchen an Menschen noch warten.

Doch Georges Frau Audrey (Adrienne Wehr) ist schwer krank und hat nur noch 4 Monate zu leben weswegen er kurzerhand eine Probe entwendet und ihr verabreicht.

Kurze Zeit später ist Audrey tatsächlich geheilt, sexuell sehr aktiv und entwicklet einen Hunger auf rohes Fleisch.

Allerdings hält die Wirkung nicht lange an und sie will mehr Marsstaub... .


Die letzte Episode hat durchaus Potential macht dann aber in den letzten 3 - 4 Minuten einen Abstecher ins Zombiegenre was meiner Meinung nach nicht ganz gelungen ist.

Trotz allem liefert Dust wie die anderen Episoden gute (Trash)Unterhaltung.


Fazit:

Insgesamt ist der 2. Teil der Deadtime Stories für kurzweilige Horrorunterhaltung bestens geeignet.

Trashfilmfans kommen hier auf alle Fälle auf ihre Kosten sollten den Film aber im OT mit dt. Untertiteln anschauen.

(5/10)

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