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Aldo arbeitet für einen großen Gangsterboss, den er aber beim Geldeintreiben immer um ein paar Lira betrügt. Er nimmt nämlich einen höheren Betrag von den Leuten, als den vereinbarten. Das fliegt eines Tages auf und er wird verprügelt und aus der Stadt verbannt. Nun startet er einen Neuanfang, nach seinen Wünschen. Er weiß was er will und wie er es bekommt, dabei schreckt er auch nicht vor Mord zurück.

Aufstieg und Fall eines Gangsters in Italien.Ich musste manchmal sogar etwas an den Film Scarface denken, weil mich teilweise der Aufbau und paar Szenen daran erinnert haben. Scarface kam aber erst paar Jahre später und hat die „Aufstieg und Fall“ Story im Gangster Genre perfektioniert. Eigentlich sind die meisten Filme mit dieser Story so ähnlich, deshalb kommt einem so viel bekannt vor. Es gibt auch meistens eine Frau, die eine kleine, aber wichtige Rolle spielt. Außerdem hat man von 0 auf alles erreicht und will trotzdem immer mehr, wie hier Aldo, der von dem grandiosen Joe Dallesandro gespielt wird. Aldo ist nicht gerade sympathisch oder nett, hat aber auch so seine guten Seiten, wenn es um alte Freunde oder die neue Liebe geht.

Action gibt es nicht viel, aber wenn sie kommt, dann ist sie auf die harte italienische Art, blutig und manchmal in Zeitlupe. Mit passender Musik kommen solche Szenen noch besser rüber. Hier finde ich die Musik zum Teil gelungen, aber lieber habe ich sie von den bekannteren Komponisten.

Mit knapp unter zwei Stunden, hat man genug Zeit für den Storyaufbau. Zu lang finde ich den Film nicht unbedingt, aber vielleicht hätte man noch ein wenig mehr Action einbauen können, oder etwas schneller zum Ende kommen sollen. Größere Wendungen oder Überraschungen hätten auch nicht geschadet, da für mich eigentlich die ganze Story bekannt war.

Fazit: Toller Hauptdarsteller in bekannter, aber trotzdem guter Story.





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