Während sich einige Grufties über die ihnen entgegengebrachte Intoleranz aufregen, drehen andere billige Schmuddelfilmchen, die sämtliche negative Klischees dieser Musikszene erfüllen und so schließt sich der Kreis wieder.
Die Geschichte (siehe Inhaltsangabe) ist hochgradig dämlich und vorhersehbar, die Umsetzung noch viel schlimmer! Ok, es ist eine Amateurproduktion, aber das lasse ich nicht als Entschuldigung gelten, sonst könnte sich ja jeder Depp eine Kamera besorgen, mit seinen Kumpels einen Film drehen und die Aneinanderreihung von Dummheit und sinnloser Gewalt auch noch als Kunst verstanden wissen.
Von Schauspielern kann man hier beim besten Willen nicht sprechen, der Einzige der das im Film geschnallt hat, war der ständig zugedröhnte Hobbypsychopath als er fragte: „Sind wir denn hier bei der Augsburger Puppenkiste?“
Das bringt mich gleich zum nächsten Kritikpunkt, den Dialogen, die von Anfang bis Ende miserabel und völlig übertrieben waren. Stellenweise fragt man sich ernsthaft warum der Film nicht "Kinder der geistigen Umnachtung" heißt.
Ebenso unterirdisch waren die Splatterszenen, welche einige Erstklässler mit Plastik, Knete und Himbeersirup sicher besser hinbekommen würden. Man hätte sie wenigstens mal fragen können bevor man den Film endgültig zunichte macht. Und die Computereffekte haben meine Augen zutiefst beleidigt!
Positiv fiel mir lediglich die düstere elektronische Musik auf, die nun mal meinem persönlichen Geschmack entspricht und unterhaltsam ist der Streifen hin und wieder auch weil hier alles so abgrundtief schlecht ist dass man schon wieder darüber lachen kann.
Trotzdem würde ich diesen Film nur Gehirnamputierten empfehlen, für alle anderen ist er rausgeschmissenes Geld und Zeitverschwendung deluxe.
2/10