Sehr schöner amerikanischer gesellschaftskritischer Film, der die New Yorker Hip-Hop-Kultur als Gesamtbild im Auge hat. Alles Sparten (Rap; DJing; Breakdance und Graffiti) kommen im Film nicht zu kurz. Die Story ist nicht überragend - aber die brauchte "Easy Rider" auch nicht, um das Lebensgefühl einer Generation zu beschreiben.
Der Steifen ist der Hauptgrund, warum sich die Hip-Hop-Kultur über die ganze Welt ausbreiten konnte. Selbst in den ehemaligen sozialistischen Staaten wurde er gezeigt, weil er von Harry Belafonte produziert wurde und zeigte, wo die Schwachstelle des Kapitalismus liegt. Nebeneffekt war natürlich auch die Verbreitung von Breakdance, Graffiti und Hip-Hop-Music in diesen Staaten.
1988/89 gab es in der DDR zum Beispiel eine ganze Menge Breakdancer und Anfänge von Graffiti (vornehmlich natürlich in Großstädten, wie z. B. Dresden).
Den Film sollte jeder Hip Hopper
a) gesehen und
b) im DVD-Regal stehen haben.
Fazit: 10/10 Punkten