Melissas (Aleisa Shirley) sechzehnter Geburtstag steht an. Leider muss sie den am Lande feiern, weil ihr Papa (Patrick Macnee) dort Ausgrabungen vornimmt. Nach Anfangsschwierigkeiten freundet sie sich mit den Kindern (Steve Antin & Dana Kimmell) des Sheriffs (Bo Hopkins) an. Da sie hübsch ist, machen sie die Jungs an & laufen ihr hinterher. Doch sie laufen nicht lange, weil sie kurz darauf mit einem Messer niedergemetzelt werden. Die Schuldigen scheinen in Gestalt von zwei Native Americans schnell gefunden, nicht nur (aber auch) aufgrund des heftigen Rassismus vieler Leute. Doch dem Sheriff schmeckt die ganze Sache nicht.
Ein sehr passables Whodunit-Slasher-Movie von Jim Sotos (Exzesse im Blutrausch), der einigen Wert auf die Figuren legt, was sich vor allem zum Finale hin sehr positiv auswirkt (& was dafür sorgte, dass mich das Ende auch emotional gut erwischt hat). Die Charakterisierung erfolgt zwar manchmal mit der groben Kelle, aber wenn dabei so ausgesucht widerwärtige Exemplare der Gattung Mensch rauskommen wie hier, will ich mal nicht meckern. Technisch ist der Streifen okay, die Kills sind eher auf der unspektakulären Seite, Frau Shirley (damals knappe 20 Jahre alt) macht sich nackig & ihrer Figur wird eine wuchtige Ballade spendiert, die mit Melancholie nicht geizt.
6,5/10