Mit Braindead hat der neuseeländische Regisseur Peter Jackson einen seiner besten Filme gemacht. Außerdem auch noch einen in Splatterkreisen groß beliebten. Braindead ist genau das Richtige für einen vergnügten Splatterabend. Der Film hat Witz, Splatter (wenn nicht, DER Splatterfilm überhaupt), gute Schauspieler und gute Musik (vor allem im Abspann). Braindead ist wahrscheinlich der Film wo am meisten künstliches Blut fließt. Die Story ist Folgende: Der junge Mann Lionel wird von seiner äußerst dominanten Mutter allein großgezogen. Als er eines Tages das Wagnis unternimmt sich unerlaubt mit einem Mädchen zu treffen, wird er von seiner Mutter dabei beschattet. Durch einen unglücklichen Unfall im Zoo, bei einem dieser Beschattungsversuche, wird Lionels Mutter von einem Rattenaffen gebissen. Als sie kurz daraufhin stirbt, erlebt Lionel wie seine Mutter trotz ihres Todes ein äußerst aggressives Eigenleben entwickelt. Er sperrt sie zusammen mit ihrem ersten Opfer (einer Krankenschwester) in seinen Keller ein. Als sein Onkel mit vielen Freunden unerwartet das Haus betritt um eine Party zu feiern, kommt die erheblich große Leichenzahl die sich im Keller aufhält nach oben und das Blutbad beginnt. So unkonventionell die Story, so lustig das Ergebnis. Mit einer Story die eigentlich total beknackt ist, hat Peter Jackson einen Film gemacht, welcher besser hätte nicht sein können. Zu besonders lustig ist dieser Streifen geworden.
Die Splattereffekte sind allesamt sehr gut geworden und die Szene mit dem Zombiebaby im Park oder der Kung Fu- Priester sind einfach zum Schießen. Der MIttelteil zieht sich aber etwas in die Länge, aber das ist nicht schlimm. Für dieses Splattervergnügen 9 von 10 Punkten.