Lionel wird ständig von seiner dominanten Mutter tyrannisiert. Sie verbietet ihm alle Ding, wo sie den Eindruck haben könnte selbst einen Nachteil daraus ziehen zu können. Das geht soweit dass sie ihm hinterher spioniert. Bis in den Zoo, wo sie von einem Ratmonkey gebissen wird. Es kommt wie es kommen muss, die Mutter verendet qualvoll und kurze Zeit später steht sie wieder auf, als Zombie. Natürlich reißt sie auch viele andere Menschen ins Verderben. Lionel befindet sich in einer ausweglosen Situation, in seinem Haus muss er die ganzen Zombies beisammen halten, was nicht immer einfach ist. Besonders als Onkel Les nach dem Tod der Mutter kommt und Lionel so schnell wie möglich aus dem Weg schaffen will.
Der Film ist kein normaler Splatter, es ist ein Splatter mit unglaublich viel Handlung, wenn man sie in dieses Genre packt. Zum einen wäre da Lionel, der von seiner Mutter ständig tyrannisiert wird, und seiner Liebe zu Paquita keinen freien Lauf gewähren kann. Dies geht soweit, dass sie ihm sogar noch nach seinem Tod terrorisiert. Dann wäre noch der Onkel Les, der an das Erbe seiner Schwester ran will und Lionel dazu aus dem Weg schaffen muss oder will. Es hat alles einen logischen Zusammenhang, der zwar trotzdem immer noch schwach ist, aber ich kann sagen hier gibt es Handlung.
Die Schauspieler wirken alle wie Laiendarsteller. Keiner ist so richtig gut, und nimmt auch seine Rolle in irgendeiner Weise ernst. Was gut ist und somit die Komik des Films noch mehr verdeutlicht. Sogar Peter Jackson ist in einer Nebenrolle zu sehen, in einer Leichenhalle wo Lionels Mutter liegt, ist er Gehilfe.
Fans des Splatter-Genres müssen diesen Film schon gesehen haben, das ist Pflicht. Aber auch alle anderen, die einiges vertragen, den kann man den Film ans Herz legen. Denn in Sachen Splatter und Ekel geizt dieser Film bestimmt nicht. Gliedmaßen werden abgetrennt, Gedärme werden entnommen und noch vieles mehr. Nicht für umsonst zählt dieser Film als der mit dem größten Kunstblutverbrauch. Besonders gegen Ende wird dies dem Zuschauer bewusst. Aber dabei ist immer noch Komik vorhanden, welche die Härte der ganzen Abschlachtungsszenen mindert.
Braindead ist ein Film den man gesehen haben muss. Allein schon weil jeder davon erzählt. Der Film ist einer meiner Lieblingsfilme, sehr oft habe ich ihn schon gesehen, bisher ist er immer noch nicht langweilig geworden. Peter Jackson hat damit gezeigt, dass er vor Herr der Ringe noch Filme machen konnte. Wer etwas vertragen kann, der sollte sich diesen Film anschauen, es lohnt sich echt.