Spoiler!
Forscher bringen von einer Expedition einen „Ratmonkey“, eine Mischung aus Ratte und Affe, mit die fortan in einer kleinen Stadt in Neuseeland im Zoo zu sehen ist. Was die Menschen allerdings nicht wissen ist, dass die Leute die von diesem Tier gebissen werden zu fleischfressenden Zombies werden. Als der naive und unter dem Pantoffel seiner Mutter stehende Lionel mit einem Mädchen das er mag in den Zoo geht wird er von seiner Mutter verfolgt und beobachtet. Durch einen Unfall wird Lionels Mutter von dem Ratmonkey gebissen und ist fortan ans Bett gefesselt. Langsam mutiert sie zu einem Zombie. Nicht einmal nach ihrem Tod bekommt sie ihre verdiente Ruhe. Am Abend nach ihrer Beerdigung steigt sie aus ihrem Grab und infiziert andere nichts ahnende Bürger die Lionel fortan im Keller seines Hauses versteckt hält und mit Beruhigungsmittel betäubt. Auf einer Party in Lionels Haus kommen die Fleischfresser durch einen Unfall frei. Wird Lionel sie aufhalten können?
Peter Jacksons Braindead ist eine absolute Goregranate, die richtig reinhaut. Liest man einen Schnittbericht ohne den Film zu kennen kommt er einem Überbrutal und einfach nur abartig vor. Wenn man sich den Film aber erst einmal angesehen hat, wird man feststellen, dass der Film sich selbst nicht ernst nimmt und durch seine Slapstickeinlagen eher komisch als horrormäßig daherkommt. Peter Jackson leistete hier wirklich gute Arbeit. Die recht unbekannten Schauspieler sind auch nicht zu verachten. Großes Lob geht aber auch an die Maske und das Team welches für die FX Effekte zuständig war. Braindead bringt auch einige ziemlich witzige Ideen und eine gehörige Portion schwarzen Humor mit sich.
Braindead steht für Splatter und Zombiefilm Fans eh auf dem Pflichtprogramm. Auch für die Leute interessant die sehen wollen was Peter Jackson so vor „Herr der Ringe“ gedreht hat. Einzige Voraussetzung ist ein starker, solider Magen sowie gute nerven! So und jetzt viel Spaß beim gucken. 8 von 10 möglichen Punkten.