Review

Freddy Krueger (Robert Englund) sucht eine neue Gruppe von Schülern in ihren Albträumen heim. Die ehemalige Betroffene Nancy Thompson (Heather Langenkamp) arbeitet inzwischen als Therapeutin und hilft den Jugendlichen, sich gegen Freddy zur Wehr zu setzen…

Nach den handwerklichen Schnitzern des Vorgängers besinnt sich der dritte Teil wieder auf das bewährte Regelwerk des Erstlings und gerät so unter Aufbietung geballter Produktionsmittel zu einem äußerlich durchaus gelungenen Horrorzirkus, der die angesprochenen Jugendprobleme wie etwa Drogensucht, körperliche Behinderung oder Ausgrenzung allerdings kaum noch durchleuchtet, sondern eher beispielhaft anreißt. Stattdessen appelliert der Film auf recht naive Weise an die individuellen Begabungen des Einzelnen und müht sich, einen verloren geglaubten Gemeinsinn zu beschwören. Mit der Enthüllung von Freddys Vorgeschichte wird aus dem unergründlichen Phantom freilich ein allzu greifbares Feindbild, das die Jugendlichen lediglich zu bekämpfen lernen müssen. Die pseudoreligiöse Auflösung steuert dabei entschieden gegen die bislang antikonservative Stoßrichtung einer Serie, deren Selbsterneuerungstrieb zunehmend läppische Banalitäten einschleppt.

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