Inhalt:
Irgendwo in China, vor langer Zeit.
2 unterschiedliche Meister unterrichten jeweils einen sehr unterschiedlichen Schüler in der Kunst des KungFu. Der "Good master" (Fong Yeh) bildet den folgsamen Shao Chang (Chu Chih-Ming) aus..., der "Bad master" (Shan Kuai) hat Shao Li (Nick Cheung-Lik) als Schüler.
"Bad master" und sein Schüler..., sie sind Verbrecher..., und morden für Geld.
Das ruft alsbald 10 Killer auf den Plan..., die in verschiedenen Tarnungen den "Bad master" und Shao Li aufsuchen...!
9 (Thompson Kao Kang, Lee Hang, Chiang Cheng, Tai San, Addy Sung, Leung Siu-Wa, Steve Mak, Lee Tin-Ying, Chiang Tao) der Killer scheitern mehr oder weniger kläglich.
Der 10. Killer (Bolo Yeung) hat es jedoch in sich..., bevor es mit Shao Li und dem "Bad master" zum Kampf kommt, erfährt Shao Li von diesem Mann seine wahre Herkunft...!
Und so wendet sich denn das Blatt...!
Und da sind ja noch der "Good master" und sein Schüler Shao Chang, der sich als ein Polizei-Ermittler entpuppt..........
Fazit:
Im Jahre 1977 entwarf Regisseur Fong Yeh für die Studios "Goldig Films" und "Pan Am Films" in Hongkong diese leider insgesamt schwächliche KungFu-Klamotte, die leider nur im Finale den Fan des Eastern-Genres zu überzeugen versteht.
Wenn sie nicht kämpfen, dann trainieren sie..., auf diesen Nenner lässt es sich bringen.
In einer doch sehr nüchternen Atmosphäre, weitestgehend Open air..., also einer dieser vielen "Wald- und Wiesen"-Eastern, in einem sehr kostengünstigen Look, da kreierte Fong Yeh eine simple Handlung, die so viele KungFu-Fights wie möglich aneinander reihen wollte. Zuzüglich platter Gags und albernem Slapstick mit überdrehtem Geschwindigkeitsregler.
Fights, Training, Fights..., Tempo und eine sehr dünne Handlung. Das haben ja viele Eastern, und dagegen wäre auch seitens der eingefleischten Fans des Genres wenig auszusetzen gewesen..., WENN denn die Qualität der Action entsprechend hoch anzusetzen gewesen wäre.
War sie aber leider weitestgehend nicht. Diese 10 Killer..., also 8 davon sind reinstes Kanonenfutter..., zudem in teils illustrer, teils lächerlicher Tarnung auftauchend. Und leicht besiegbar..., am Ende torkelnd oder zusammensackend ihr Leben aushauchend.
Dazu noch der aufgedrehte Geschwindigkeitsregler, der etliche Fight-Sequenzen ins Lächerliche zieht.
Nein, das hätte man besser machen müssen..., und das wahr möglich, wenn man sich denn das Finale so ansieht, denn da wird rassig-rasant gefightet und klassisch-technisches KungFu vollendet dargeboten..
Die Fights heben sich in der Qualität in der letzten halben Stunde, als Chiang Tao und vor allem dann Bolo Yeung -die prominentesten Darsteller innerhalb der "10 Killers"- die Szenerie betreten. Da musste man sich allerdings zuvor durch eine Stunde Klamauk, einen dürren Plot und schlechte Fights als Betrachter durchquälen.
Also ich verstehe das nicht! Wenn Fong Yeh ALLE Fights auf das Niveau der finalen Minuten gebracht hätte..., wie den Fight Bolo Yeung vs. Nick Cheung-Lik und den abschließenden Endfight Nick Cheung-Lik vs. Chu Chih-Ming..., ja das wär doch super gewesen.
Die Möglichkeit dazu bestand ja! Also das ist nicht begreiflich.
Der letzte Eindruck ist ja der Frischste..., aber man muss das zur Gänze betrachten..., und da hieven nur die finalen Fights das ganze von "Schlecht" noch auf "Durchschnitt" insgesamt, leider.
Zu den Darstellern gibt es wenig zu sagen. Nick Cheung-Lik hat die Hauptrolle inne...., sein Meister bindet ihn vertraglich. Er denkt sich wohl nicht viel dabei, als er die verbrecherischen Handlungen seines Meisters mit trägt. Er ist ein agiler Fighter..., und verschenkt in diesem Streifen ein bisschen sein Talent.
Shan Kuai als böser Meister und Fong Yeh als recht schaffender Gegen-Part agieren solide..., Chu Chih-Ming darf erst im Finale aus sich raus, im besten Fight des Films.
8 der 10 Killer sind schnell erledigt und damit für den Betrachter abgehakt.
Chiang Tao ist als erster Ernst zu nehmen..., und Bolo rettet durch Charisma und einen athletischeren Kampf-Stil denn noch so einiges, zudem sorgt er für eine Wende im dürren Handlungsbogen.
Es gibt Eastern, da lohnt sich eigentlich nur der Endfight..., der hebt das ganze von "Schlecht" auf "Durchschnitt", wie erwähnt. Von 3,5/10 die ich bis zur Minute 60 vergeben hätte, noch auf knappe 5/10.
Durch den gut gemachten Trailer (durch den man auch glaubt, Bolo hätte eine etwas größere Rolle) erwartete ich mehr...., Fong Yeh´s KungFu-Klamotte kommt allerdings nicht über den Status eines Fließband-Easterns von der Stange hinaus.