Noburo Iguchi, der Mann hinter Machine Girl bietet hier einen J-Sploitation Flick mit originellen Ideen und Slapstick Humor an.
Das Problem ist, Robo Geisha hat als Konzept eine wirklich gute Idee ( das klassische Aschenputtel Thema einmal anders interpretiert), aber er leidet an einigen kleinen Mängeln.
Es gibt einige nette kleine Kampfszenen, die einige bekloppt witzige Waffen wie die Ass Blades, Breast Milk from Hell und die Boob Machine Gun enthalten. Jedoch wirkt das ganze auf mich mehr wie eine Episode der Power Rangers als alles andere. Er ist absolut freakig und verdreht, mit viel Over the Top Gewalt und billigen und fröhlich blutigen Efekten.
Trotzdem erreicht der Splatter Gehalt nie die Ausmaße eines Tokio Gore Police.
Persönlich würde ich Robo Geisha nicht in die gleiche Liga wie Vampire Girl vs Frankenstein Girl oder Tokyo Gore Police einordnen, er liegt mehr auf Augenhöhe mit Samurai Princess oder Machine Girl.
Trotzdem macht der Film Spaß und weis mit typisch japanisch grotesken Waffen zu unterhalten.
Wer noch nie einen dieser japanischen Cyber-Splatter-Flicks gesehen hat, für den könnte dann vielleicht Robo Geisha ein guter Anfang werden.
8/10