Noch so ein trostloses Überbleibsel aus der goldenen Ära des Ami-Slashers, das man auch nur dann findet, wenn man lange genug in irgendwelchen Untiefen gräbt. Hier verschlägt es einpaar Teenager auf eine einsame Insel, wo schon irgendso ein seltsamer degenerierter Heini wartet. Ehrensache, dass der Irre nicht einpaar Skatbrüder um sich sammeln will...
Fast alles spielt sich im Halbdunkeln ab, doch entweicht die Spannung so schnell wie ein Furz bei offenem Fenster. Türen knarren und einer der Protagonisten schleicht mit der Brechstange durch die Gegend. Damit hat es sich dann auch schon mit der Handlung, die lediglich ein enttäuschendes Nichts zu bieten hat. Selbst auf dem abgedroschenen Slasher-Sektor gibt es wesentlich Besseres als "Humongous".
Es wurden schon des Öfteres diverse Parallelen zu Joe D´Amato´s "Man Eater" gezogen, wobei das hieße, jede Menge kultiges Material abzuziehen. So ist "Humongous" völlig blutleer und ein einziges Tappen im Dunkeln - für die Protagonisten wie für die Zuschauer. Der Body Count ist fast nicht existent, wohingegen die Darsteller aufpassen sollten, nicht über die eigenen Füße zu stolpern.
Dass der Mörder mal nicht Leatherface, Jason oder Michael Myers heißt, ist die einzige Neuerung in diesem lahmen Film, der keinen Spaß macht und mit einer öden Story quält. Einfach nur reine Zeitverschwendung, jeder weitere Kommentar ist überflüssig.