Der Testpilot Mike Anderson [ Robert Woods ] kommt nach HK, um seine verschwundene Frau zu suchen. Dabei trifft er auf eine Gruppe junger Wilder , die sich in ihrem „Schocker“ – Club die Hörner abstossen und dabei auch mit der Polizei in Konflikt kommen. Einer seiner Mitglieder ist der Sohn eines Grossindustriellen , der junge Frauen entführt und sie verschleppt...
„Dieser Film ist hart.
So hart wie seine Geschichte, die tatsächlich passiert ist. So unwahrscheinlich auch manches in diesem Film anmuten mag, es sind Tatsachen. Erschütternde Tatsachen, nach den Polizeiakten der Polizei von HK gedreht.“
Früher filmischer Vorstoss in den asiatischen Raum; allerdings wurde die Produktion vor der einige Jahre später aufkeimenden Kung Fu Welle gedreht, so dass es sich hierbei nur um einen trivialen Sexkrimi handelt, der allein zur Exotik im fernöstichen Raum spielt.
Regisseur Ernest Hofbauer hatte 4 Jahre vorher bereits den Stewart Granger Geheimagenten – Film DAS GEHEIMNIS DER DREI DSCHUNKEN vor HK gedreht, das Gebiet war also bekannt.
Asiatische Darsteller sind hierbei bis auf 2 Polizisten und einige Tanzmiezen allerdings nicht repräsentiert, die kaukasischen bemühen sich allein um die schlechteste Darstellung. Mögliche Gewinner dafür gibt es genügend, zwecks Unkenntnis der Darstellernamen gewinnt entweder der Kinski – Verschnitt oder Jochen Busse als Weichei.
Zumindest Ralf Wolter bringt einige beabsichtigte Lacher mit hinein, so z.b. wenn er die finale Verfolgungsjagd mit „Hab ich wenigstens was von der Landschaft“ kommentiert.
Die Geschichte ist recht dröge , Autor Rolf Olsen lässt ebenso wie zuvor in WENN ES NACHT WIRD AUF DER REEPERBAHN 30jährige Wohlstandsbubis Recht und Ordnung grob missbrauchen [ NEW POLICE STORY anyone ? ]. Das unausgegorene Skript wird durch die bewegungsarme Regie und die biedere Optik nicht aufgewertet, letztlich helfen da nur die Trashszenen über die Eintönigkeit hinweg.
Die filmische Unbedarftheit wird anfangs nur mit einigen sexuell angehauchten Szenen überspielt, gemäss den späteren SCHULMÄDCHENREPORTS von Hofbauer inszeniert und natürlich ebenso „prickelnd“ herüberkommend. Da sich letztlich aber immer nur die gleiche Maus auszieht, konzentriert man sich später besser auf einige eingeworfene Actioneinlagen. Dabei bedient sich der Hauptdarsteller immerhin eigener Stunts , die Klopperein sehen zwar trotzdem bescheiden und anstrengend aus, aber Ehre, wem Ehre gebührt. Einige Einlagen davon sind auch offensichtlich sehr Kreativen eingefallen, der Ausstieg aus einem Hubschrauber im Flug, nur um die Ladung mal zu begutachten, wäre sicherlich nicht jedem in den Sinn gekommen.
Auch die Reanimation von vermeintlichen Toten mit anschliessender Gehirnwäsche und die Folter des Gehirns mit Ultraschallwellen passen wohl kaum zu der protokolliert ernsten Geschichte.
Auch dass das Leichenschauhaus eher wie ein gruseliger Untergrundschacht mit Wassereinbruch aussieht und ein entstellter Mörder mit Peitsche dadurch schleicht gehört wohl eher in schlechten Gruselkrimis der Marke Wallace.
Der warnende Vorspann und moralische Zeigefinger am Ende geben dem lächerlichen Schund den letzten Feinschliff, Ansehen wirklich nur für Hartgesottene.