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Wie eine schlechte Episode einer schwachen Sitcom - aber zu einem Spielfilm aufgeblasen. Es werden die übelsten Klischees über Juden, Homosexuelle und Italoamerikaner aufgetischt. Heutzutage würde der unbeholfene Film wahrscheinlich gleich gecancelt werden. Obwohl nicht einmal schlecht besetzt (Saul Rubinek ist sonst immer stark), erweist sich diese Klamotte als absoluter Tiefflieger und nur die hübsche Carmen Elektra sticht als einsames optisches Highlight heraus. Sie ist aber leider kaum zu sehen. Da sage ich nie mehr etwas gegen die cineastischen Auswürfe von Friedberg und Seltzer, denn die haben wenigstens ordentlich Dampf im Kessel. Die versöhnlichen Töne am Ende kommen zu spät, der Schaden ist längst angerichtet und alle Menschen mit so etwas wie gutem Geschmack oder echtem Sinn für Humor können nur noch Kopf schüttelnd abwinken.