Review

Staffel 1

Sock, seines Zeichens zweieinhalbter Hauptdarsteller der leider viel zu früh nach der 2. Season abgesetzten TV-Teufelei REAPER ist zurück. Ron Snuffkin ist ständig pleite und arbeitet (eher weniger) in einer Sportverkaufsbude. Eines Tages machen ihm drei Knirpse (zwei sind killerspieleabhängig und einer ein Megaklugscheißer) , deren Vater ein stinkreicher Börsenfutzi ist (und wegen Betrugs eingelocht wurde), ein verlockendes Angebot. Er soll gegen Kohle ihren Vater spielen, da der einen wichtigen Schultermin hat. Aus Angst in Pflegefamilien zu kommen, heckten sie diesen Plan aus. Klar daß daraus mehrere Notfälle werden und Ron nun auch noch in die Villa einzieht - passend, da er grad im Auto pennt.

Dem allzu bekannten Konzept folgen im positiven Sinne bekannte aber auch unbekanntere seltsame und komische Ausgangssituationen. Zu Beginn noch äußerst mißtrauisch und distanziert freunden sich die ungleichen Vier im Laufe der Serie immer mehr an, bis eine echte Freundschaft - oder, warum auch nicht, eine Vater-Söhne-Beziehung entsteht. Natürlich nicht wie in jeder x-beliebigen Familie, denn dieser Papa ist ein Gauner wie er im Buche steht. Das Geld der Sprösslinge gibt er lieber für von Simmons getragene KISS-Stiefel aus (die ihm sein zwielichtiger Verbrecherkumpel Joker verdealt), anstelle eines kleinen Hundes, der das Haus bewohnen soll. Als Tarnung gabelt er einen Streuner von der Straße auf, nur ist dieser kein normaler Streuner sondern ein Wolf.
Fehlen darf natürlich nicht der alte Highschoolkumpel, dessen Frau Ron nicht abkann aber auch nicht ohne ihn kann, da der Gatte immer des Nachtens hinausschleicht um sich mit Rons leckeren Köstlichkeiten die Wanne zuzuhauen.

Alles in allem eine ziemlich unterhaltsame Serie, die Fans des verrückten Labine unbedingt ans Herz gelegt werden sollte.
[b]7/10[/b]

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