Wieder einmal ein Film, der mehr versprach, als er letztendlich wirklich zu bieten hat...
An einem stürmischen Abend findet der FBI-Agent Doyle Adam Meiks in seinem Büro, der ihm erzählt, dass er die Identität des "Hand Gottes"-Mörder kenne. Alles fing vor Jahren an, als ein Engel seinen Vater heimsuchte und ihm den Auftrag gab, Dämonen in Menschenform zu "vernichten".
So erzählt Adam ca. 90% des Films aus der Vergangenheit, was alles passierte. Zum Schluss geht's wieder zurück in die Gegenwart und der Showdown beendet den Film, für diesen Film, recht überraschend.
Denn der ganze Film läuft eigentlich ohne große Überraschungen ab, Schockmomente sucht man auch vergebens und alle Morde werden so geziegt, dass man nur irgendwelche entsetzten Gesichter sieht, was die FSK 18 komisch erscheinen lässt. Aufgrund der Thematik ist es nicht unbedingt ein Film für Jugendliche, aber eine FSK 16 wäre schon möglich gewesen, da auch mit Filmblut gegeizt wurde (nur eine Szene ist etwas blutiger).
Im ganzen Film vermisst man wie gesagt die horrortypischen Schockmomente, er überrascht nur am Ende ein wenig und ist auch nicht wirklich spannend. Alles läuft gleich ab: Mensch oder Dämon...wie auch immer...."beschaffen", in den Schuppen sperren, Hand auf'n Kopf und dann die Axt schärfen. Danach wird die Leiche im angrenzenden Rosengarten verbuddelt. Das alles ein paar Mal hintereinander gereiht, dazwischen ein paar Fluchtversuche von einem Sohn. Alles recht einseitig und vorhersehbar. Das ist sehr schade, da die Optik zu gefallen weiß und auch Bill Paxton spielt seine Rolle als geisteskranker(?) Vater sehr überzeugend.
FAZIT:
Eine FSK 18-Angabe zieht die Jugendlichen an. Aber hier werden die, die einen richtigen Horroschocker erwarten, in allen Belangen enttäuscht. Ein Mysterythriller mit einer top Optik, guten Schauspielern, aber wenig Spannung und Überraschungen. Bleibt leider nur im Durchschnitt...