kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 01.07.2011
Schon wieder eine Musikerbio, die ein Problem hat, für das sie im Grunde gar nichts kann: der Plot wiederholt sich. "Crazy Heart" bietet keine neuen Erkenntnisse, weder in Bezug auf den Blues noch auf Rockstars oder Musik an sich. Dass er überhaupt gedreht wurde, ist aber auch das Einzige, was man ihm vorwerfen kann; wie er gedreht wurde, daran ist nichts zu mäkeln. Jeff-Bridges-Anhängern offenbart sich eine meisterhafte One-Man-Show, die wieder zeigt, wie gut der Kerl eigentlich ist. Potenziell klischeehafte Rollen, etwa die von Colin Farrell, werden angenehm vielschichtig inszeniert, so dass Gut-Böse-Kontraste da bleiben, wo sie hingehören: jedenfalls nicht in eine Biografie.
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