kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 05.03.2011
"Thank You For Smoking" bleibt Reitmans bissigster Film, aber "Up In The Air" weiß die Frage nach der Zugehörigkeit - zu einem Job, zu einer Familie - mit einigen interessanten Gedankengängen zu beantworten. Anfangs jedoch hat Reitman seinen Film noch besser am Riemen als später, wenn ihm der ein oder andere Teil der Handlung - mitunter auch mal eine wichtige Nebenfigur - einfach so aus den Augen gerät. Das Hochzeitsende ist zwar nicht so offensichtlich aufgesetzt wie in anderen tragischen Komödien, aber die würzigen Dialogpointen und Überraschungseffekte, die man vom Regisseur sonst so kennt, weichen einer konsensfähigen Hollywood-Gleichung. Die kann zwar die intelligenten Zwischentöne nicht ganz überfärben, zieht den Film aber unnötig runter.
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