2
Also das was Rob Zombie aus der Halloween Reihe gemacht hat, das hat die Reihe nicht verdient. Sein letzter Film war ja schon eher durchschnitt, aber das hier kann man eigentlich nicht mehr als Slasher bezeichnen.
7
Dreckig brutal und in Schimpfwörtern suhlend wird hier ein Horror-Slasher-Klassiker demontiert. Nicht gesagt, dass das Ergebnis schlecht wäre ... es ist nur anders. Schicherlich bedarf es einer Eingewöhnungszeit sich an Zombies Style zu gewöhnen, doch hat man dies erst ein mal geschafft, kann man diese Neu-Interpretation der Halloween-Storyline als unterhaltsam betrachten (auch in der geschnittenen Version). Michael ist nicht tot. 2009 hat nur einen Rauschebart, streift wie ein Obdachloser umher und hat die grellen Wahnvorstellungen eines LSD-Konsumenten. He, nicht aufregen, Leute! Andere Zeiten, andere Filme!
3
Als ob ein Teil von Rob Zombie noch nicht schlimm genug gewesen wäre, gibt es jetzt die Doppelpackung. So ziemlich alles, was der Mann anfasst, wird Mist. Ich kann seinen ätzenden Stil einfach nicht ab und ich hasse seine Neuinterpretationen der Figuren. Die völlig kaputte Laurie Strode hoppst nun wie eine zugedröhnte Kesha durch die Gegend, der einst so nette Dr. Loomis verkommt zur arroganten Medienhure und Michael Myers wird zum Obdachlosen mit Rauschebart degradiert, der seine Maske nur noch beim Morden trägt. Nee, oder? Dabei fängt der Film nicht einmal schlecht an, doch dann - ätschebätsch! - entpuppen sich die dramatischsten Filmminuten als zu lang geratener Alptraum. Der strukturlose Schwachfug gewinnt danach auch nie mehr an Fahrt. Dafür bestehen die Dialoge wieder nur aus "F**k this!", "F**k that!" und "F**k you!". Ob sich die Reihe jemals wieder davon erholen wird?
8
Ok, das Original war ein düsteres und geniales Kammerspiel. Rob Zombie walzt hier das Michael Myers Thema wie ein Teig mit dem Wellholz aus. Der Film trägt dabei ganz klar seine Handschrift und manchmal kommt's einem so vor, als stünde man unmittelbar vor einer riesigen Wiese, wo gerade Woodstock abgeht. Folglich ein polarisierender Schocker, der mit Mainstream nicht viel am Hut hat. Mir hat er jedenfalls gefallen, weil er absolut eigenständig daherkommt und man nie das Gefühl hat, mit einem reinen Kommerzprodukt abgespeißt zu werden. Ein besonderer Dank gilt dem österreichischen Label Illusions, welches ein deutsches Uncut Release auf DVD und Blu Ray ermöglichte. 8/10
6
H2, im Grunde kein schlechter Horrorfilm, aber er kommt nicht an den Ersten von Zombie ran. Der lange Alptraum zu Beginn ist wirklich nicht schlecht gemacht. Aber danach wird mir der Film doch etwas zu komisch. Der Film ist düster, ok, Michael ist noch brutaler als im 1. Teil, ok. Aber er ist nicht sonderlich spannend, hat viele doofe Sequenzen und das Ende gefällt mir auch nicht sonderlich! Michael zeigt sein Gesicht, Loomis ist ein geldgeiles Arschloch, und Laurie sieht dieselbe Sachen wie Michael, naja naja! Ich geb ihm 6,5 / 10 Punkte, weil mir Zombie´s Style sehr gefällt.