Review

Was war denn das?
Nach dem Trailer hatte ich einen spannenden Film erwartet, der sich eventuell zu einen Thriller hochsteigert. Echt schade, hier wurden viele Möglichkeiten verschenkt.
Ben Affleck als leicht arroganter, hin- und hergerissener Anwalt macht sich ganz gut. Seine Reue im Laufe des Films kommt jedoch irgendwie unglaubwürdig rüber.
Samuel L. Jackson ist hier mal, anders als gewohnt, als Ex-Alkoholiker zu sehen, der von seiner Frau getrennt lebt und mit ihr um das Sorgerecht seiner beiden Söhne streitet. Für mich ist Sam Jackson immer noch DER wandlungfähigste Schauspieler überhaupt. Wenn man ihn in diesem Film sieht, kann man nicht richtig glauben, das der selbe Mann Shaft war, oder der philosiphierende Killer Jules in Pulp Fiction.
Trotzdem kann auch weder ein recht guter Ben Affleck noch der geniale Sam Jackson hier noch etwas rausreißen.
Action gibt es keine, die Szene in der Afflecks Wagen ein Rad verliert ist da noch das Höchste der Gefühle. Ständig wartet man, das die Situation zwischen beiden Männern zu ein
Psychoduell eskaliert, aber leider passiert das nur in Maßen.
Somit wartet man ca. eine Stunde, das es endlich richtig abgeht, findet sich schließlich damit ab, das der Funke nicht richtig überspringt und kurz bevor es richtig langweilig wird, ist der Film vorbei.
Eigentlich schade, trotz namenhafter Schauspieler bleibt nur ein leicht unterdurchschnittlicher Film.

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