Review

Money, money, money - darum geht es hier natürlich auch: Kapital in Form von Diamanten oder ein Portemonnaie, das samt wertvollem Lottoschein verloren gegangen ist. Doch sind dies nur Aufhänger, damit sich möglichst oft die Wege eines eher unfreiwillig zusammengekommenen Duos, das sich eigentlich nicht ausstehen kann, mit denen von versnobten Gangstern kreuzen lassen.

Das klingt nicht sonderlich innovativ und ist es letztendlich auch nicht. Die Handlungskomponenten sind alle absolut austauschbar. Gleiches gilt für die Figuren. Die Bad Guys sind reichlich mies drauf, auf ihre Art recht abgeklärt und kompromisslos. Sogar so kompromisslos, dass die ein oder andere härtere Sequenz, die nicht unbedingt in das Gesamtambiente passt, entsteht. Und die Guten? Ein Duo aus Kopfgeldjäger und Kleinkriminellem. Der eine, Ice Cube, etwas lässiger und ruhiger, der andere, Mike Epps, nicht unbedingt geizig mit seinem Mundwerk.

Das Drehbuch skizzierte man nach "Bad Boys"-Schema. Eine sonderlich hohe Attraktivität besitzt "All About the Money" allerdings nicht; dafür wirkt alles zu abgedroschen und bekannt. Pluspunkte sammelt aber die Optik und serviert frisch polierte, glänzende Bilder, sommerliche Farben sowie einen guten Schnitt. Das macht alles einen durchgestylten Eindruck und überzeugt handwerklich auf ganzer Linie.

So ist "All About the Money" auch eine leicht verdauliche, anspruchslose Actionkomödie geworden, die für einen Abend in der Woche durchaus taugt. Lediglich einige doch härtere Einschusssequenzen passen da nicht so gut ins Bild.

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