Eine so einfache Idee revolutionierte das Science Fiction Genre. " Terminator " ist ein Meilenstein in diesem Genre und wurde mit einem sehr kleinen Budget gedreht. Die Idee stammt von Regisseur James Cameron und Produzentin Gale Anne Hurd ( The Punisher ). Dieser Film verhalf Cameron, sowie dem damals noch jungen Arnold Schwarzenegger zu einer großen Hollywoodkarriere. Es entsanden bis heute noch zwei Sequels.
Story:
Eine Kampfmaschine, namens Terminator ( Arnold Schwarzenegger ) wird ins Jahre 1984 geschickt, um Sarah Connor ( Linda Hamilton ) zu töten. Doch auch der Soldat Kyle Reese ( Michael Biehn ) wird durch die Zeit geschickt, um Sarah zu beschützen. Diese soll nämlich ein Kind gebähren, welches die Menschen in der Zukunft im Kampf gegen die Maschinen anführt. Also beginnt nun eine Hetzjagd ohne Gnade und der Terminator scheint unzerstörbar zu sein.
Sehr durchdachter Plot, für damals sehr beachtlich. Schon heute haben wir riesen Schritte in diese Richtung gemacht und Computern die meisten Aufgaben übergeben. Nicht nur die Story ist top, sondern der Rest stimmt auch.
Fast Non Stop Action bekommt man geboten, welche sich hauptsächlich in Shootouts und Verfolgungsjagden wiederspiegelt. Dabei gibt es viel blutige Einschüsse zu sehen und der Terminator rechnet gnadenlos mit seinen Gegnern ab. Vor allem der Shootout in der Polizeistation mit 17 Toten ist sehr hart. Humor gibt es hier kaum, der Film ist toternst und nimmt sich auch ernst. Außer ein paar vereinzelte Onliner gibt es hier gar nichts zu lachen.
Dafür ist die Spannung auf sehr hohem Niveau angesiedelt, vor allem das Finale könnte gruseliger nicht mehr sein. Die wenigen Schockmomente sind sehr gut platziert.
Bei ein paar Effekten, zum Beispiel bei der Augenoperation, sieht man dass Schwarzenegger durch eine Puppe ersetzt wurde, aber ansonsten sind die Effekte top. Aus dem kleinen Budget hätte man nicht mehr herausholen.
Dazu noch den tollen Score von Brad Fiedel, welcher ein absoluter Ohrwurm ist.
Für Arnold Schwarzenegger war " Terminator " die Rolle seines Lebens, obwohl er hier keinerlei Mimik und kaum Gestik gebrauchte. Auch sprechen musste er ganz wenig. Aber auch dies gestaltete sich sehr schwierig, weil Schwarzenegger damals noch ganz schlecht Englisch sprach.
Linda Hamilton mit einer typischen 80er Jahre Frisur verkörpert die zu Anfang noch schüchterne Sarah Connor. Ihr Schauspiel war so gut, dass sie im zweiten Teil wieder als Sarah herandurfte.
Auch Michael Biehn, als Soldat Kyle Reese spielt sehr emotional und glaubwürdig.
Der hier noch junge Lance Henriksen ist als Detective zu sehen, genauso wie Paul Winfield.
Fazit:
Ein Meilenstein in der Filmgeschichte und Karrieresprungbrett für Cameron und Schwarzenegger.
Tolle Story, viel Action, hohes Spannungsniveau und schicke Effekte machen den Film zu einem einmahligen Erlebnis. Die prominenten Darsteller verkörpern ihre Rollen sehr gut und vor allem der Score von Brad Fiedel bleibt im Gedächtnis.
Zu Recht heute ein Kultfilm, den man gesehen haben muss.