James Camerons pessimistische Zukunftsvision ist auch heute noch bedenklich aktuell: Maschinen erobern irgendwann die Welt, sind autark und verdrängen die Menschen, die sich wiederum zur Wehr setzen.
Die Story: Weil in der Zukunft die Maschinen regieren, schicken diese einen Terminator (Arnold Schwarzenegger) ins Jahr 1984, um John Conner zu töten, jenen Mann, der die menschliche Widerstandsbewegung anführt. 1984 ist Conner noch nicht geboren, deshalb soll der Terminator dessen Mutter Sarah (Linda Hamilton) eliminieren. Um dem entgegen zu wirken, schicken die Menschen mit Kyle Reese (Michael Biehn) einen Soldaten in die Zeit zurück, um Sarah Conner zu beschützen.
Das genialste an "Terminator", über dessen besondere Qualität man nicht mehr viele Worte verlieren muss, ist das sogenannte "Großvater"-Paradoxon, da Reese der Vater von Conner ist und sich dadurch eine endlose Zeitschleife entwickelt. Über dieses Problem kann man stundenlang philosophieren.
Ansonsten ist der eigentlich gering budgetierte Film längst ein Meilenstein des Science-Fiction-Kinos mit einem Schwarzenegger, der nicht viel zu sagen, aber immer schön grimmig zu schauen hat und trotz seines Akzentes die wohl beste Wahl der gefühllosen Killermaschine bildet.
Die Action ist weiter top und unterstützt die rasante und durchweg spannende Inszenierung, in der man als Zuschauer die unaufhaltsame Macht des Terminators fast spürt und bei der nicht mal eine Polizeistation sicher ist.
Die Effekte sind nach heutigen Maßstäben ein wenig veraltet, aber weiterhin sehenswert. Natürlich ist der Übergang zwischen Puppe und Arnie in der Augen-OP-Szene offensichtlich, aber dennoch mit viel Kreativität gelöst.
Neben Schwarzenegger können auch Linda Hamilton, die zum zweiten Teil hin eine tolle Entwicklung durchmacht, überzeugen, ebenso wie die anderen Darsteller.
Fazit: Wegweisender Actionstreifen, der inhaltich viel aussagen und auch in der Inszenierung immer noch überzeugen kann. Ich finde zwar den zweiten Teil noch besser, aber das Original von 1984 hat nichts an Faszination verloren.