'Männer die auf Ziegen starren' ist eine Komödie vor dem Hintergrund des Irak-Krieges. Eigentlich zwei Themen, die gar nichts miteinander haben, doch manchmal gelingt die Umsetzung wirklich.
George Clooney spielt in diesem Film den modernen Jedi-Ritter Lyn Cassidy, der sich auf die Suche nach seinem Lehrmeister macht, der sich irgendwo im Irak aufhalten soll. Clooney spielt - eigentlich wie immer - sehr intensiv und leistet seinen Beitrag dazu, dass ich den Film mit 6/10 bewertet habe. Auch die anderen Schauspieler wie Ewan McGregor oder Jeff Bridges waren während des Drehs wirklich gut aufgelegt, so dass die aberwitzige Story den Zuschauer in ihren Bann zieht.
Besonders gut hat mir Kevin Spacey als aalglatter 'Bösewicht' gefallen. Seit 'Die üblichen Verdächtigen' habe ich ihn nicht mehr so gut gesehen.
Leider hat die Story immer wieder größere Lücken. Daran kann dann selbst die beste Besetzung nichts mehr ändern. Während die Rückblenden tatsächlich komisch und herrlich absurd sind, nimmt sich die eigentliche Rahmenhandlung immer wieder eine Auszeit in Sachen Spannung bzw. Unterhaltung nimmt.
Das Ende ist politisch - von George Clooney habe ich auch nichts anderes erwartet -. Aber ich finde, dass der Gesamteindruck des Filmes durch das Ende des Filmes schon sehr gelitten hat.
Teilweise habe ich mich wirklich amüsiert (vor allem die Vorführung der Künste des Jedi-Kriegers waren unübertrefflich), doch im Endeffekt können diese wenigen Szenen das nicht wirklich rausreißen. Auf einen Punkt gebracht: Sieht man den Trailer, hat man schon 80 % aller tollen Szenen gesehen.
Wegen der durchgehend toll aufgelegten Cast komme ich aber dennoch zu 6/10.