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Per Zufall stösst der Journalist Bob Wilton (Ewan McGregor) auf einen Mann der behauptet, durch Blicke seinen Hamster getötet zu haben und erfährt zum ersten Mal von Lyn Cassady. Nach der Trennung von seiner Frau reisst er nach Irak um von dort über Krieg zu berichten und sich so selbst zu beweisen. Unverhofft trifft er dort auf genau diesen Lyn Cassady (George Clooney) und schliesst sich ihm an. Von ihm erfährt er von der Spezialeinheit New Earth Army der US Army, deren Mitglieder sich „Jedi" nennen und parapsychologische Kampftechniken entwickelten. Skeptisch, aber zugleich auch fasziniert und voller Hoffnung auf eine tolle Enthüllungsstory, hört er aufmerksam den Erzählungen von Cassady zu. Alles hört sich verrückt an und doch will man den überzeugenden Ausführungen Glauben schenken, aber einen Beweis bleibt uns Cassady schuldig. In einem US-amerikanischen Militärstützpunkt stossen sie auf ehemalige Kollegen von Cassady, die dort tatsächlich das Projekt fortsetzen und noch immer an parapsychologischen Kampftechniken forschen. Diese Enthüllungsstory interessiert zu seinem Leidwesen keinen Menschen, seine Frau kriegt er auch nicht zurück, dafür scheint er nun selber zu einem Jedi-Krieger heranzureifen. 


Scheinbar hat die Geschichte einen wahren Hintergrund, denn von 1972 bis 1995 forschte das US-Militär im Bereich der Parapsychologie unter dem Codenamen „Star Gate". Die Story ist wirr, schräg und ausgesprochen komisch. Eine Zeit lang ist dies auch einigermassen unterhaltsam, allerdings fehlt dem Film dann ein Höhepunkt, eine Auflösung, ein Twist oder etwas ähnliches. Die Handlung plätschert konstant vor sich hin und der Inhalt bleibt bis zum Ende vollkommen belanglos. Da können dann auch die gut aufgelegten Stars den Film nicht in die Sterne hieven. Der Film vergisst man bereits kurz nach dem Ende wieder. 

Note: 5 / 10

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