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Ein Autokino in Amerika wird zum Schauplatz brutaler Morde. Immer wieder schlägt ein unheimlicher Killer zu und tötet während Filmvorführungen vorzugsweise Päärchen.
Die Ermittlungen der Polizei ergeben nichts, alle Beschäftigten des Autokinos sind zwar ehemalige Schwertschlucker oder Messerwerfer und obendrein ziemlich unsympatisch, aber offenbar nicht die Täter.
Ermittler und Zuschauer werden auf einige falsche Fährten gelockt, bevor die Flinte am Ende ins Korn fliegt und der Fall als unlösbar in die Annalen der Geschichte eingeht.

Vor allem das Ende ist unbefriedigend und macht den Eindruck, dass der Drehbuchautor irgendwann auch nicht mehr so recht wusste, wie man das ganze zu Ende bringen soll oder kein Geld mehr übrig war, den Film fertigzustellen, der nach knappen 70 Minuten ziemlich aprupt und ohne richtigen Schluss endet.

Auch zuvor gibts nichts Weltbewegendes zu sehen, eben ein typischer schmuddeliger B-Thriller, der in schmuddeligen Drive-Ins sicherlich leidlich gut aufgehoben wäre.
Leider sind diese Drive-Ins so gut wie ausgestorben und für einen Videoabend zu Hause wird "Drive-In Massacre" den meisten zu altbacken und unspektakulär sein.

Von solchen Filmen gabs in den 70ern Hunderte, die meisten sind heute kaum noch vorführbar und verstauben berechtigterweise in den Archivkammern längst geschlossener Autokinos als ausrangierte Relikte ihrer Zeit.
Mit der traurigen Schlussmelodie des "Drive-In Killers" im Ohr vergießt man ihretwegen eventuell sogar eine sentimantale Träne und erinnert sich an seinen ersten Kuss vor der Leinwand auf der Rückbank von Papas altem Taunus.
Those were the Days, my Friend.

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