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Die Familie von Clyde Shelton (Gerard Butler) wird von zwei Einbrechern brutal überfallen und seine Frau und die kleine Tochter werden dabei getötet. Wegen einem Verfahrensfehler einigt sich der Staatsanwalt bei der Gerichtsverhandlung mit der Verteidigung auf einen Deal, worauf einer der Täter bereits nach wenigen Jahren wieder freikommt. Der Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx) argumentierte, dass etwas Gerechtigkeit besser ist als keine Gerechtigkeit. Ihm ging es aber primär um die Verurteilungsquote und das Risiko einer Niederlage war ihm in diesem Fall einfach zu gross. Für Clyde war dies ein Schlag ins Gesicht und deshalb verübt er einige Jahre später Rache am freigelassenen Mörder. Er gerät natürlich sofort unter Tatverdacht und wird von der Polizei festgenommen. Trotz seiner Festnahme geht die Mordserie allerdings weiter und Clyde spielt Katz und Maus mit dem Staatsanwalt und will ihn so zur Einsicht von seinem Fehler bringen. Clyde ist sehr clever, er ist ein Tüftler und Erfinder und tätigt die Morde äusserst originell und ohne dabei anwesend zu sein. Der Verdacht, dass Clyde einen Komplizen hat erweist sich als falsch und erst am Ende kommt Nick hinter das Geheimnis und kann ihn schlussendlich mit seinen eigenen Waffen schlagen.

Sehr spannender und gut produzierter Thriller mit einigen unerwarteten Wendungen. Für den Zuschauer ist es schwierig zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, da jeder in eine solche Situation kommen könnte und daher das Mitgefühl für Clyde sehr gross ist. Der Film bringt auch berechtigte Kritik am amerikanischen Rechtssystem an.
Note: 9/10

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