Yeah, ein Low-Budget-Partykracher wie er im Buche steht. Schrill, schnell, blutig, lustig und abgedreht. Eine Gruppe Jugendlicher bricht in ein Kloster ein in dem vor 40 Jahren ein Massaker angerichtet wurden. Durch ein grausames Ritual kehre die Geister der getöteten Nonnen zurück und ergreifen nach und nach von allen Besitz. Ein Schlachtfest nimmt seinen Lauf.
Einen klassischen Horrorfilm sollte man nicht erwarten. Wer aber auf moderne, durchgeknallte und blutrünstige Splatteraction mit einigen coolen Schockszenen steht, wird hier vorzüglich bedient.
Die Killernonnen sind meiner Meinung nach einer der genialsten Einfälle der letzten Jahre im Horrorgenre auch wenn es im Prinzip schlicht abstrus ist. Selten zuvor hab ich so herrlich abgefahrene und fasziniernde Monster gesehen. Eine echter Augenschmauß. Der fetzige Technosoundtrack trägt ebenfalls einen guten Teil zum Trashcharme bei und passt wunderbar zum blutigen Treiben. Eine Sache störte mich dennoch: Nämlich die Verwendung von hellrot-orangenem Blut. Dies nimmt leider ein wenig die Freude. Wäre hier richitges Kunstblut verwendet worden und ein paar weniger Computereffekte einsetzt worden, hätte der Film es ohne Probleme in meine Top5 des Horrorgenres geschafft. Ach ja, ein paar Minuten mehr Lauflänge wären auch wünschenswert gewesen, am besten in Form von Gruselpassagen im Kloster.
Dennoch bleibt ein genialer Horrorsplatterspass.
8 von 10 Sternen. Ein Must-See trotz seines Trashcharakters.