Inhalt:
Im Norden Chinas..., in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Der KungFu-Kämpfer Pai Wu Lang (Dragon Lee) ist auf der Suche nach den Mördern seines Vaters, dessen Tod er rächen will.
Er glaubt, Chou Chieh Chen (Lee Ye-Min) und Meng Shih-Chieh (Kim Ki-Ju) sind verantwortlich für den Tod seines Vaters.
Pai Wu Lang, der auch in der Verkleidung des "Silver Ninja" agiert, spuckt der Bande der Meng-Brüder in die Suppe, vermasselt dieser ein ums andere Mal die Tour.
Neben Meng Tin Ko (Martin Chui) ist eben der oft abseits der Bande agierende Meng Shih-Chieh Oberhaupt dieser Bande.
Die Bande ist hinter den Schatzkarten her, die Pai´s Vater Chou Chieh Chen einst anvertraute.
Die Blumenverkäuferin Xue Hua (Yuen Qiu), eine so atemberaubend attraktive wie talentierte KungFu-Fighterin, steht Pai Wu Lang alsbald zur Seite.
Sie ist die Tochter von Chou Chieh Chen, der mittlerweile erblindet ist. Und hinsichtlich Chou Chieh Chen stellen sich die Dinge alsbald anders dar, was den Tod von Pai´s Vater betrifft.
Die Männer, auf die es ankommt, sind die Meng-Brüder. Es kommt zu etlichen Kämpfen..., und schließlich zum erbarmungslosen, blutigen Show-Down..., ein Kampf um Leben oder Tod.....!
Fazit:
Ohne dass ich einen Eastern bespreche, in dem Dragon Lee die Hauptrolle inne hat, darf mein Werk hier nicht sein.
Der südkoreanische Action-Star agierte oft in sehr kostengünstigen Produktionen seiner Heimat..., und auch oft neben seiner Film-Partnerin Yuen Qiu, so ja auch hier.
Den deutschen Eastern-Fans dürfte er am bekanntesten durch seine Auftritte in den KungFu-Streifen "The Dragon, the Hero" ("Todesgrüße von Bruce Lee"), einem skurrilen Trash-Eastern, und "The Magnificent" ("Die glorreichen Drei", siehe mein Review auf dieser website) sein, dort jeweils in einer kleinen Nebenrolle.
Hier hat er die Hauptrolle..., und dieser Streifen ist ein typisches Beispiel für einen in Südkorea gedrehten Actioner mit ihm als Hauptdarsteller.
Eine kostengünstige Produktion..., einer dieser "Wald- und Wiesen"-Eastern..., der hier aber noch dadurch, dass er im Winter spielt einige atmosphärische Bilder erzeugen kann.
Dieser Streifen der Produktionsgesellschaft "Jia´s Motion Picture Co." der Produzenten Thomas Tang und Joseph Lai, unter der Regie von Kim Si-Hyeon und Godfrey Ho, in Südkorea gedreht, erzählt denn seine einfache Rache-Story stringent und weitestgehend spannend-flüssig.
So entstand ein zwar einfach-kompakter Eastern-Actioner, ein reiner Unterhaltungsfilm ohne Tiefgang und Ambition..., den geneigten Fan des Genres bei Laune haltend.
Dragon Lee..., ist hier der lässige, gewitzt-supercoole Held, der seine Gegner fast spielerisch schlägt. Und seine Technik, vom TaekWonDo geprägt, macht ihn zum starken Fighter, der den Villains zeigt wo der Hammer hängt.
An seiner Seite, die hier äußerst attraktive und agile Yuen Qiu, die einem westlichen Publikum 2004 in "Kung Fu Hustle" bekannt wurde. Hier fightet sie elastisch..., und bevor ihr Körperbau kompakter wurde, ist sie hier die Amazone mit schlanker Traumfigur und knackigem Po.
Ich würde sie nur dann von der Bettkante schubsen, wenn ich mit Ivona Dadic liiert wäre ... ;-)
Lee Ye-Min agiert als blinder Vater von Yuen Qiu in somit schwieriger Rolle, die er gut meistert.
Und die Villains Martin Chui und Kim Ki-Ju runden als böse-brutales -und mitunter dabei fast zu belächelndes- Bruder-Paar den Cast ab.
Wichtigstes ist einmal mehr die KungFu-Action..., technisch saubere, nur von wenigen Mätzchen begleitete..., rasant-dynamische Fights..., und alles mündet in ein langes, intensives Finale.
In einem solchen Streifen... aus der Massenproduktion des Eastern-Genres, ist die KungFu-Action denn fast eine reine Routine-Angelegenheit..., aber der Fan kommt insgesamt auf seine Kosten.
"Dragon, the Young Master" (aka "The Young Masters")..., ein typischer Dragon Lee-Eastern, einfach, strikt-kompakt und flott unterhaltend.
Ein insgesamt passabler Eastern "für zwischendurch".
6/10.