Unterhaltsamer billig-Eastern, der in der verschneiten Einöde Taiwans spielt. Es geht um Gangster, die eine Schatzkarte haben wollen und an Dragon Lee geraten, der auf der Suche nach den Mördern seines Vaters ist und Unterstützung durch eine Kung Fu Kämpferin und dessen blinden Vater erhält. Dann mischt noch ein geheimnisvoller Kämpfer mit, der als White Ninja bezeichnet wird. Wie hängt das alles zusammen?
Godfrey Ho wird als Regisseur genannt, dementsprechend unausgegoren ist die Story, der man trotz einiger Ungereimtheiten problemlos folgen kann. Die Alibihandlung wird von amüsanten und einfältigen Dialogen getragen:
Dragon: Also wer bist du? Und warum schleichst du... ständig hinter mir her?
Typ: Hmmm, diese Frage.. sollte ich besser.. dir stellen, mein Freund!
Dragon: Sei doch vernünftig, beantworte zunächst meine Frage!
Typ: Mir wirst du zuerst deine Antwort geben! Wer bist du also!
Dragon: Wenn du so dickköpfig bist, bleibt uns wohl nichts anderes als zu kämpfen!
Typ: Gut wie du willst! Hmm
Und darum geht es hier letztlich, Gekloppe aus niederen Beweggründen und in hoher Frequenz. Die Kämpfe erhalten durch leicht komödiantische Elemente sogar einen Hauch von Raffinesse. Beispielsweise als sich ein Mann einen Helm mit Stierhörnern aufsetzt und mit Dragon Lee als Torero, der eine Serviette hält, einen "Stierkampf" liefert. Neben diesen sporadischen Albernheiten sind die Kämpfe allerdings durchaus ernst, wenn auch nie brutal.
Tauchen Ninjas auf? Es gibt zwei "white Ninjas", deren aussehen ich als Lord Raiden von Mortal Kombat mit weißer Strickmütze beschreibe. Übernatürliche Fähigkeiten besitzen diese allerdings nicht.
Insgesamt also ein kurzweiliger low Budget Eastern mit belangloser Story, super mieser Synchro und netten Kämpfen. Nichts Besonderes aber für Easternfreunde durchaus solide Kost.