Review

Hauptfigur ist Wong Wu gleichermaßen Anführer der Black Flag einer Gruppe Kung-Fu-Kämpfer, welche den Japanern den Kampf angesagt haben da diese immer mehr an Einfluss in China gewinnen. Ein Überfall auf ein japanisches Armee-Camp endet unvorhergesehen in einem Desaster das nur Wong Wu überlebt.

Jahre später: Der angehende Botschafter Tan Tzu Tung reist mit seiner Assistentin Kau-Kan in eine Großstadt um dort seine neue Arbeitsstelle anzutreten. Unterwegs pausieren sie in einer kleinen Ortschaft. Just in diesem Moment trifft auch eine Gruppierung von Banditen, mit dem Ziel die sich dort befindlichen Soldaten zu überfallen, ein. Die Soldaten jedoch können sich durch Taktik erwehren. Bei dem anschließenden Massen-Gefecht kommen auch sehr viele unschuldige Menschen zu Schaden, so dass sich Tan Tzu Tung und seine Assistentin gezwungen sehen dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Wong Fu, welcher sich auch in dieser Stadt aufhält (er arbeitet als Schmied), ist auch mit auf dieser Party und rettet die Insassen einer unkontrolliert durch die Stadt fahrenden Kutsche. Aus Dank und vor Bewunderung bitten ihn Tan Tzu Tung und der Anführer der Soldaten, To On, mit ihnen zu kommen. Nach längerer Überlegung entscheidet er sich mit zugehen. Er eröffnet eine Kung Fu-Schule die mehr schlecht als recht läuft. Zumindest solange bis er bei einem Turnier, einen unfair agierenden Kämpfer, sehr überzeugend auf die Matte schicken tut. Darauf hin rennen ihn viele interessierte Schüler die Türen ein. Danach überschlagen sich die Ereignisse, denn der Stadtoberste würde gerne bei einer gemeinschaftlichen japanisch/chinesischen Kampfschule die Unterstützung von Wong Wu sehen. Doch lehnt dieser aus persönlichen Gründen ab. Darüber ist der Stadtoberste natürlich mehr als verärgert und lässt Wong Wu mittels Intrige verhaften. Nach seiner Befreiung findet er seine Kung Fu-Schule verwüstet vor und auch Tan Tzu Tung wird verhaftet. Dieser lehnt den Befreiungsversuch von Wong Wu ab und verlangt stattdessen die Hinrichtung durch dessen Hand. Gewünscht, getan!! Doch nun ist alles zu spät, denn mit schmerzverzerrtem Gesicht, seinem nun hasserfülltem Ego, sowie einigen Mitstreitern zieht er los zum letzten entscheidenden Gefecht gegen den Stadtobersten!!!

Blade of Fury ist Hongkong-Kino pur. Eine solide zwar auch mal verschachtelte Story, sowie den für diese Zeit typischen Hongkong Style. Sammo lässt es ordentlich Krachen und in Sachen Kampfchoreographien dürften bei jedem Fan zutiefst befriedigende Gefühle hervorgerufen werden. Hier wird geflogen (Drahtseilaction!), gesprungen und gekämpft (Martial Art und Schwert) das einem schwindlig wird. Ein bissel Blut, sowie etliche herumfliegende Körpergliedmaßen runden das ganze ab und machen diesen Film zu einem kleinen Leckerbissen der guten alten Zeit! Als Vergleichsfilme sollten "Chinese Ghost Story", "Iron Monkey" oder China Swordsman genannt werden. Auch die Darsteller, sowie die ziemlich aufwendige Produktion, tragen nicht weniger zum sehr überzeugenden Endprodukt bei.

Vor allem Fans werden garantiert nicht enttäuscht sein.

Details
Ähnliche Filme