"Der Supertyp" - lautet der Titel dieses Films und vielleicht passt der Name auch recht gut, nur wird nicht ganz deutlich, wer der Supertyp eigentlich ist:
Entweder der erfolgloser, ziemlich trotteliger Dichter oder der redegewandte Photograf, der keine Gelegenheit ausläßt, sich bei seiner geschiedenen Frau Geld zu leihen, das er nicht zurückzahlen kann.
Die Geschichte der Beiden ist nicht ganz in sich schlüssig, so fragt man sich zum Beispiel, warum "Klick", der Photograf, anfangs Aufnahmen von seinem noch unbekannten dicken Freund macht.
Aber letztendlich liegt der Schwerpunkt bei "Der Supertyp" auf den witzig lockeren Sprüchen und den unvorhergesehenen Reaktionen der handelnden Personen.
Trotz des schwachen Hintergrundes ist es unterhaltsam, einfach dem Redefluss des Photografen zuzuhören oder das dämliche Gesicht des introvertierten Dichters zu beobachten, wenn dieser auf dem Weg zu seinem Ziel, einen Verleger für seine Gedichtssammlung zu finden von den Reaktionen seines Gegenübers überrascht wird.
Insgesamt ein lockerer Streifen ohne viel Sinn, der mit witzigen Sprüchen und aufwartet.