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4

Seltsamer Low-Budget-Science-Fiction-Film aus Spanien, in dem ein mächtiger Krieger namens Baron gegen seine bösartigen Feinde antritt. Die Story ist eher nebensächlich, auch wenn die pathetischen Dialoge vorgeben, etwas Großes erzählen zu wollen, bleibt es inhaltlich leer. Interessant ist allerdings das Worldbuilding, denn mit Miniaturen, kreativen Monstermasken, Stop-Motion, etwas CGI und Green-Screen-Einsatz hat man trotz der geringen Mittel eine fantasievolle und gänzlich eigenwillige Welt geschaffen. Die Künstlichkeit der Effekte wird nicht zu vertuschen versucht, sondern regelrecht ausgestellt und ist daher Teil des visuellen Konzepts, irgendwo zwischen Heavy Metal (1981), Farscape (1999), einer Prise Meet the Feebles (1989) und einem Mü Mad God (2021). Ok, das klingt epischer, als es tatsächlich ist. Es ist C-Movie-Niveau, unnötig dialoglastig und locker 25 Minuten zu lang, aber mit ein paar kreativen Momenten.

1

Eines gleich mal vorweg: Wer diesen Abfall als Trash bezeichnet, sieht Die Muppet Show wohl als Sozialstudie an. Hier ist nämlich nichts Trash. Denn viel zu sehr wird hier auf Ernsthaftigkeit gesetzt und erst als der (wahrscheinlich erst 14 Jährige) Regisseur bemerkt hat, das seine Überidee nicht funktioniert, war natürlich alles so geplant. Die miesen Dialoge, die ganz schlechten Darsteller, die mörder Masken und und und. Bei der Gurke hier passt wirklich überhaupt nichts. Ich zieh mir jetzt erst einmal einen guten alten Troma rein.

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