Der Komet Kopernikus rast in Richtung Erde. Laut der NASA wird er die Erde in einem geringen Abstand passieren. Doch der Astrophysiker James Mayfield ist nicht davon überzeugt und hält eine Kollision für möglich. Das hindert ihn allerdings nicht daran, an den Punkt der nächsten Annäherung zu fahren, um dort Messungen durchzuführen. Natürlich behält er recht und ein Teil löst sich vom Meteor und schlägt 100 km von ihm entfernt ein. Mit seinem Kollegen versucht er schleunigst der Druckwelle zu entgehen, was ihm im Gegensatz zu seinem Kollegen sogar gelingt. Abgesehen von den 2,5 Millionen Toten durch den Einschlag soll ansonsten alles in Ordnung sein. Doch Dr. Mayfield glaubt das nicht. Mit einfachen Mitteln stellt er fest, dass sich die Erde um 10 Grad geneigt hat und dadurch der Weltuntergang bevorsteht.
Die Katastrophenfilme vom Ziller Paule kennt man ja mittlerweile zur Genüge. Meist schafft er es immer aus bescheidenen Mitteln einen immerhin noch akzeptabel goutierbaren Streifen zu werkeln, auch wenn man ihm stets noch den TV-Film Status anmerkt. Genau das bekommt man auch beim Polarsturm zu sehen. Das Tempo ist angenehm flott, übermäßige Dialogorgien sind nicht zu verzeichnen, nur die üblichen Familienprobleme hätte man auch gerne weglassen können. Mayfiled hat seinen Daddy fünf Jahre nicht mehr gesprochen und jener ist selbstverständlich zufälligerweise ein direkter Berater des Präsidenten, so daß unser Wissenschaftler einen schönen Draht hat, um seine Theorien zu verbreiten.
Den wissenschaftlichen Hintergrund darf man natürlich ebenfalls ins Reich der Fantasie verweisen. Das man EMP Feldern durch simples Mototrausschalten entkommen kann ist dabei ebenso fragwürdig, wie das instant verbruzzeln wenn der Motor weiterläuft. Die Krönung ist aber als Lösung ein als altes russisches Diesel-Unterseeboot mit Atombomben zum Marianengraben zu schicken um die terranische Schieflage wieder gerade zu rücken. Logisch und schlüssig scheint mir das nicht zu sein.
Die Darsteller sind dabei nicht gerade weltbewegend, aber immer noch im Rahmen des akzeptablen, auch die CGI ist soweit ordentlich, wird aber auch niemand mit Star Wars vergleichen können. Insgesamt bewegt sich alles auf durchschnittlichen Bahnen, nix wirklich spektakuläres, aber auch kein Totalausfall. Ein typischer Ziller eben.
5/10