Kaum ein Genre innerhalb hat soviele Filme hervorgebracht wie der Zombiefilm. Nach diversen ernsten oft gesellschaftskritischen Filmen wie den Romeros, waren es Filme wie die ersten beiden Return of the living dead Filme die das Genre in eine komödiantische Richtung lenkten. Nach diversen Flops in dieser Richtung war es dann Simon Pegg und Nick Frost zu verdanken das man in der Neuzeit wieder mal herzhaft über das treiben der lieben untoten lachen konnte. Zombieland der eigentlich als Serie verfilmt werden sollte, ist dann endlich mal ein Streifen aus den Usa der es schafft eine gute Balance aus Komödie, Gesellschaftskritik und Horror zu schaffen.
Columbus ( Jesse Eisenberg) ist ein Nerd wie er im Buche steht. In der Freizeit verschleudert er seine Zeit am liebsten vor dem Pc und flüchtet sich in die Welt der Rollenspiele. Jedoch ist es schnell vorbei mit dem überlebenskampf im World wide web, denn die Welt wird Opfer einer Zombie-epedemie... Fortan muss er sich alleine durch die Welt schlagen. Dabei gibt er sich eigene Regeln und hat es mittlerweile gut drauf sich die blutgierigen Untoten vom Hals zu halten. Auf seiner reisen durch " Zombieland" trifft er auf Tellahasse ( Woody Harrelson). Dieser etwas gewöhnungsbedürftige Geselle hat eine etwas andere Auffassung wie man sich in dieser kaputten Welt verhalten sollte, er finde weitaus mehr spass daran den untoten den gar aus zu machen als der recht vorsichtige Columbus. Schliesslich schließt man sich doch zusammen und reisst zusammen. Als die beiden dann aber auf die gewifte Wichita ( Emma Stone) und ihre junge Schwester treffen, nimmt ihre Reise eine rasante Wendung.
Jesse Eisenberg, der ja kürzlich durch den Facebook FIlm " the social network" im Mainstream für aufsehen sorgte, scheint wie für die Rolle des übervorsichten Columbus gemacht zu sein. Schon der Beginn bei dem er seine Regeln erklärt und sein erstes Zusammentreffen mit den Zombies sorgen für so manchen Lacher. Woddy Harrelson der schon so manche Kultige Rolle verkörpert hat, geht ebenfalls perfekt auf. Seine Darstellung des voller Freude auf die Kacke hauenden Neuzeitcowboys dürfte wohl so einiges an Anklang finden. Emma Stone geht da etwas unter... zwar ist sie ganz nett anzuschauen aber leider ist sie nicht mit soviel Charme versehen wie die beiden anderen Hauptprotagonisten.
Die Story kann man eigentlich gedrosst vergessen , was jedoch ziemlich normal ist im doch recht ausgelutschten Zombiegenre... trotzdem findet sie noch genug platz für so einige Kritik an der Gesellschaft.
Die Action ist gut dosiert und bietet einiges für Splatterfans, so geht es trotz 16er Freigabe ordentlich zur Sache ohne ins reine gemetzel abzudriften.
Da ist der Film eher als Komödie zu sehen, die Gags zünden und viele Lacher sind garantiert. Zudem darft man sich auf eine erstbildhübsche Amber Heard freuen, die im verlaufe aber nicht mehr so süss ist und einen herrlichen Cameo eines Kultdarstellers dessen Namen ich jetzt nicht veraten will.
Fazit: Zombieland ist eine tolle Komödie, die alles hat um für vergnüglichen rund 100 minuten zu sorgen. ein film den man sowohl als partyfilm als auch als gemütlichen no brainer für den Nachmittag in den Player werfen kann.